Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Verschiedene Tagblätter brachten in letzter Zeit die Nachricht, dass das Adolf Pichler-Denkmal von Bildhauer Edmund Klotz nun vollendet wurde und im Spätherbst dieses Jahres enthüllt werde. Demgegenüber muss richtiggestellt werden, dass der genannte Künstler das Denkmal schon vor zwei Jahren dem Komitee fertig (die Figur in Bronze, der Sockel in Marmor) zur Verfügung stellen konnte. Da die Mittel für das Denkmal noch nicht vollständig aufgebracht werden konnten, hat das Komitee die Aufstellung des Denkmales aber verschoben
(Das Adolf Pichler Denkmal.) Das für den Karl Ludwigplatz bestimmte Denkmal ist bekanntlich längst fertig, konnte jedoch bisher nicht aufgestellt werden, da nicht genügend Geld vorhanden ist. Wie erinnerlich, drohte diese Angelegenheit beinahe in einen öffentlichen Skandal auszuarten, sodass das Komitee alle Hebel in Bewegung setzen musste, die Sache baldigst zu ordnen. Die Stadtgemeinde hat seinerzeit schon 10.000 Kronen für das Denkmal gewidmet, wovon 5000 bereits flüssig gemacht wurden. Nun fehlen aber außerdem noch 6.250 Kronen, welche um die Aufstellung des Monuments überhaupt zu ermöglichen, von der Stadtgemeinde übernommen werden sollen ... Baumeister Retter hat sich bereiterklärt, die Aufstellung des Monuments auf eigene Kosten zu besorgen
F.: Christian Plattners Entwurf zum Speckbacher-Denkmal auf dem Paschberg (Ausgestellt bei Mang & Prandstätter in der Landhausstraße hier) ... Grandios zwar in der Konzeption, aber höchst einfach in den Mitteln: fünf Personen alles in allem, aber welche Kerle! ... Und diese alle auf das glücklichste herausgeschält aus der Fülle der Gestalten, die mit hocherhobenem, schlagbereiten Stutzen, mit dem Griesbeil oder der Sense um uns wettern und toben, wie Gottes Gericht, wenn wir im Geiste jener Tage gedenken ... In der Mitte des Monuments, als das Herz, die reckenhafte Gestalt des ganzen Aufstandes: der Löwe Speckbacher
Adolf Pichler Marken sollen die Kosten der Aufstellungsarbeitenfür das Denkmal decken
Die Besitzer des Hauses Innstraße 23, die Herren Ludwig und Heinrich Ritter v. Wörtz, haben gestern zum Andenken an ihren Großvater mütterlicherseits eine Gedenktafel aus Granit, ausgeführt von der hiesigen Firma Josef Linser u. Söhne, mit nachfolgender Inschrift an ihrem Haus anbringen lassen: „Sterbehaus des Matthias Purtscher, geb. in Bludenz am 24. Februar 1777, gestorben am 26. März 1846, Besitzer der goldenen Ehrenmedaille, Hauptmann und Adjutant des Andreas Hofer 1809“ ... Ein Bild des Purtscher befindet sich in der Heldengalerie am Berg Isel; im Berg Isel Panorame steht er rechts an der Seite Hofers
Enthüllung des Adolf Pichler Denkmals (Festprogramm)
Zur Enthüllung des Adolf Pichler Denkmales; s.a. 17.05. Die Festrede des Prof. Dr. Alois Brandl. Weiters ergriffen das Wort: der Obmann des Denkmalausschusses Anton Niggl, Bürgermeister Greil, Rektor Prof. Ipsen ... und schließlich Obmann Schrittwieser namens des deutschvölkischen Radfahrervereins „Urda“ und Dr. Strele namens der Stadt Kufstein. Auch die Tochter Pichlers, Frau Czernusak, weihte ihrem großen Vater einen Kranz ... Das Denkmal stellt Pichler dar im Altagskleid, mit Hut und Stock in der Hand und leicht nach vorne gebeugt, wie ihn alle Innsbrucker noch in Erinnerung haben ... Glückwunschdepeschen
Das Melzer-Spötl-Payr Denkmal im Karwendel, eine halbe Stunde ober dem Hallerangerhaus am Hang des Suntiger gelegen, erhielt letzten Sonntag Besuchz von etwa 30 Personen (Mitglieder der Bergsteiger-Riege des Innsbrucker Turnvereines und des Alpinen Klubs der Karwendler), der der Erinnerung der an die in den Bergen verunglückten drei Freunde galt. Das Denkmal ist auf gut markiertem Wege zum Suntiger in einer halben Stunde von der Hütte aus erreichbar und bietet sich von dieser Stelle aus ein herrlicher Blick auf die schroffen Nordwände der Hinterautalkette, besonders auf die schaurige Nordwand der Praxmarerkarspitze
Enthüllung der Gedenktafel für den Kuraten Siard Haser, Chorherr von Wilten, geboren am 21. November 1775 in Innsbruck, gestorben am 26. Dezember 1821 in Gries am Sellrain, im Stift Wilten beerdigt. Er war 1808 und 1809 eifriger Kurat in Strass, ein begeisterter Patriot, Vertrauter und Kampfgenosse Andreas Hofers, Retter des Ortes Strass vor den Flammen durch den Feind, ein mutiger Kämpfer für Religion, Recht und Freiheit Tirols. Ehre seinem Andenken. Dieses Denkmal setzte ihm Anno 1909 die dankbare Gemeinde ... Die Lebensgeschichte des Siard Haser ist eine ungewöhnliche. Die Eltern dieses warmfühlenden Patrioten sind unbekannt. Am Josefitag des Jahres 1776, früh Morgens, fand der Koch Harasser des Stiftes Wilten an der Schwelle der Pfarrkirche in Wilten ein Körbchen mit einem wimmernden kleinen Kind vor
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