Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Verschiedene Zeitungen und Journale

F.: Reklame und Annonce
F.: Alte deutsche Zeitungen
Wochenschrift für Blinde (auch in Innsbruck erhältlich); s.a. 24.12.
Journalistisches (Gemeindeblatt, Tiroler Feuerwehrzeitung, Österreichische Alpenpost, Tiroler Post)
Reklame für Faschingszeitungen: Beisszangl, Bassgeige, Faschingsbomben, Hallerbötin, Simplicissimus, Brems-Prügl-Narrenblatt
F.: Einiges über die Entwicklung des Innsbrucker Zeitungswesens im 18. Jahrhundert. Kindlichkeit und Naivität der Darstellung, die oft den Grenzen des Lächerlichen sehr nahe kommt, bilden die wesentlichen Grundzüge der Zeitungen des 18. Jahrhunderts. ... Vor uns liegen die in der Ferdinandeums-Bibliothek verwahrten Jahrgänge 1765, 1767 und 1768 der „Innsbrucker Ordinary Zeytung“, welche mit „allergnedigstem Privilegio“ von dem Hofbuchdrucker Michael Anton Wagner in Innsbruck gedruckt und verlegt wurden. Dieses Blatt kann zweifellos die erste wirkliche Zeitung Tirols genannt werden, insofern nämlich ihre Vorläufer nur Flugblätter waren. .... Der Inhalt dieser Zeitung ist äußerst eintönig und bezieht sich fast lediglich auf Ereignisse und Angelegenheiten des Hofes, aber auch Kriegsgeschichten. ... Von Jahr zu Jahr verbesserte sich nun das Zeitungswesen, was aus dem Inhaltsverzeichnisse des im Jahre 1767 ins Leben gerufenen „Intelligenzblattes der gefürsteten Grafschaft Tirol“, der zweiten Zeitung Innsbruck ersichtlich ist. ... Das für damalige Verhältnisse ungemein reichhaltige Blatt erfreute sich aber nur ein Jahr seines Lebens, dann wechselte es sein Gewandt und erschien unter dem neuen Titel „Tyrolische Monatsblätter“ ... In das Jahr 1799 fällt die Gründung der „Wöchentlichen Anzeigen“
Der „Scherer“ gibt zum Andenken Pezzeys eine Sondernummer heraus, die den Titel „Deutsches Blut“ tragen und fünf Reproduktionen von Bildern Pezzeys enthalten wird. Auch die „Jugend“ wird, wie man hört, eine Extranummer herausgeben
Die erste Auflage der am Samstag erschienenen Nummer des „Tiroler Wastl“ wurde wegen eines Artikels über die katholische Protestversammlung beschlagnahmt
25 Jahre Chefredakteur des Boten für Tirol und Vorarlberg. Heute sind 25 Jahre verflossen, seit nach dem Rücktritt des auch als Tiroler Dichter bekannten J. G. Obrist, Herr Johann Tschuggmell die Stelle des verantwortlichen Redakteuers des amtliche „Tiroler Boten“ übernahm. Unter der Leitung des Herrn Johann Tschuggmell hat der Tiroler Bote neben seiner Bedeutung als Amtsblatt einen bedeutenden wissenschaftlichen und literarischen Ruf errungen; die besten Namen Tirols, Gelehrte und Schriftsteller, zählten während dieser ganzen 25 Jahre zu den Mitarbeitern des nichtamtlichen Teiles. Besonders die wissenschaftlichen Aufsätze machten diese Jahrgänge des Boten zu einem der interessantesten und meistbenütztesten Nachschlagwerke für heimische Geschichte, Kulturgeschichte usw. Die bildende Kunst, Theater und Musik finden unter Herrn Tschuggmells Leitung stets die aufmerksamste Beachtung und Förderung. Soviel über die Berufstätigkeit des Herrn Tschuggmell. Der Jubilar ist Vorarlberger von Geburt … (Lebenslauf)
Die heutig Nummer des „Tiroler Wastl“ ist wegen eines Artikels über die Reliquienschätze der Kirche von der Staatsanwaltschaft mit Beschlag belegt worden; es ist aber bereits eine neue Auflage erschienen
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