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1863-04-09

Beim Löwenhaus werden neuerlich Nachgrabungen auf die dort im Jahre 1809 von zwei bayrischen Soldaten vergrabenen Kirchenparamente gemacht. Die Paramente, eine Monstranz, Kelche etc. wurden von den beiden Soldaten in Schwaz geraubt und beim Löwenhaus am Tag vor der Schlacht am Berg Isel vergraben. Der eine fiel in der Schlacht, der andere entkam glücklich und lebte später als Baumeister in F. in Bayern. Auf dem Totenbette machte er noch über jene Vergrabung eine Mittheilung, die zu den Nachgrabungen Veranlassung gab. Er hatte den betreffenden Ort als „20 Schritte vom Thor gegen den Inn“ bezeichnet. Da aber die Löwenhausgebäude mehrere Thore haben, ist jene Mitteilung eine sehr unbestimmte; Grabungen erfolglos (s.a. 26.11.1864)