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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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In Sölden hat der für das Interesse des Fremdenverkehrs unermüdlich thätige Handelsmann und Gastwirth „zum Alpenvereine“, Josef Grüner, sein berühmtes, 10.000 Fuß ober der Meeresfläche liegende, mit allem Komfort ausgestattete Hospiz auf dem Hochjochferner, sowie die Samoarhütte am Niederjoch eröffnet
(Für Touristen.) Der Alpenverein wird demnächst auf den Lanser-Köpfen eine riesige Wetterfahne aus Eisenblech aufestellen, die von der Stadt aus mit freiem Auge sichtbar sein wird; s.a. 19.05.
Aus Lienz, 19. d. Mts. wird die Eröffnung der neu erbauten Erzherzog-Johann-Hütte auf der Aldlersruh gemeldet. Die Hütte und die Spitze des Großglockners waren mit Fahren dekoriert, 76 Personen nahmen an der Feierlichkeit theil, von denen 70 den Großglockner bestiegen.
Aus St. Anton wird vom 20. d.M. gemeldet: „Dieser Tage wurde das ehemalige Hospiz auf dem Arlberg, jetzt Privat-Gasthaus des Herrn Laugges, von einem Fabrikanten aus München angekauft. Derselbe wird einen Kilometer östlich vom Weiler St. Christoph, in der Nähe des Majensees, circa 1800 Meter über dem Meere, eine Dynamitfabrik erbauen. Die betreffenden Pläne sind zur Einsicht und zu eventuellen Einwendungen der Eigentümer und Angrenzer bei der k.k. Bezirkshauptmannschaft Landeck aufgelegt.“
(Eine Bergpartie im Winter.) Der bekannt kühne Bergsteiger Herr Julius Pock führt am vergangenen Sonntage im Vereine mit 3 anderen Alpenvereinsmitgliedern die Besteigung der in der Hallthal-Kette gelegenen Bettelwurfspitze (2736 m) aus.
Bergunfall in Zams
Wegmarkierungen zum Hafelekar
Die Maximilangrotte in Zirl soll mit Eisengittern gesichert und so für jedermann leicht zugänglich gemacht werden
(Herstellung des Weges auf die Martinswand.) Die lang gehegte Idee, den etwas gefährlichen, zum wenigsten aber unbequemen Steig zur Maximiliansgrotte in der Martinswand zu verbessern und für jeden ordentlichen Fußgänger zugänglich zu machen, soll nun zur Verwirklichung gelangen, indem sich in Zirl eine Filiale des Innsbrucker Verschönerungsvereins gebildet hat, welche den Herrn Postmeister von Zirl zu seinem Vorsitzenden wählte. Ihre Thätigkeit beginnt diese Filiale mit der Herstellung des Aufstieges zur Martinswand. Die ganze Arbeit, welche in drei Lose getheilt wird, soll noch im Laufe dieses Jahres fertig werden. Mit dem Anfang des ersten Loses, nämlich circa 90 Meter von der Grotte aus, ist bereits begonnen worden. Es wird dieser Weg 1,40 Meter breit und an den gefährlichsten Stellen mit einem Geländer versehen werden. Beim eigentlichen Aufgang zur Grotte werden Stufen in den Felsen gehauen, so dass es gewiss jedermann ohne Anstrengung möglich ist, sein Ziel zu erreichen. An einigen Stellen, mit gewiss herrlicher Aussicht werden Ruhebänke angebracht werden.
Am 15. Juni d. js. fand in Ecks altdeutscher Stube unter zahlreicher Betheiligung seitens der Mitglieder und verschiedenster Gäste die Generalversammlung der Section Innsbruck des deutschen und österreichischen Alpenvereins statt, welche auch vom Herrn k.k. Bezirkshauptmann Dr. Hoflacher, einem kühnen, erprobten Alpinisten, mit seiner Anwesenheit beehrt wurde. Zunächst erstattete der Sections-Vorstand, Prof. Dr. Adolf Hueber, Bericht über den Stand und die Leistungen der Section im verflossenen Vereinsjahr und konnte mit Genugthuung auf den blühenden Stand derselben hinweisen, da sie unter den 92 Sectionen des deutschen und österreichischen Alpenvereins mit 11.000 Mitgliedern den 18. Rang einnimmt und seit ihrem 14-jährigen Bestande die höchste Summe – 163 Mitglieder zählt.
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