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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Erzlagerstätten

Das Finanzministerium beabsichtigt die im Hochgebirge des Herzogtums Salzburg gelegenen Gold- und Silberbergbaue zu Böckstein und Rauris, nebst der ganz neu erbauten Silber-, Kupfer- und Bleischmelzhütte zu Lend, ferner die Gold-Bergbaue zu Zell im Zillertale in Tirol einzeln oder zusammen mit allen zu diesen Monatanunternehmungen gehörigen Gerechtsamen, Grundstücken, Wohn-, Wirtschafts- und Manipulationsgebäuden, Werkseinrichtungen und Maschinen zu privatisieren
Einige Bewohner Zirls untersuchen gegenwärtig am Solstein ein Silberbergwerk, welches schon vor 200 Jahren aufgelassen worden ist.
Auflassung des Eisenwerkes in Kössen, da die Verhältnisse einen rentablen fernerer Betrieb nicht erlauben
Über den Verkauf der tirolisch - salzburgischen Aerarial Eisenwerke (Jenbach, Pillersee, Kastengstatt, Kiefer, Werfen und Ebenau) an drei Consortien aus Wien, Salzburg und Innsbruck (letzteres bestehend aus den Firmen Martin Kapferer, Karl Alois Walde, Meyer & Comp., Max Kapferer, Chef des Bankhauses Josef Simon Kapferer, sowie Josef Schmid, Fabriksbesitzer aus Absam) s.a. 03.06.
Die k.k. Eisenwerke zu Kastengstatt bei Wörgl, in Jenbach, in Pillersee und in Kiefer bei Kufstein haben in floge der Veräußerung der dortigen ärarischen Eisenwerke zu bestehen aufgehört
Das Eisenwerk in Pillersee wird geschlossen und der Betrieb eingestellt..
Die seit Jahresfrist ausgeblasenen Hochöfen in Jenbach werden nun bald wieder zu rauchen beginnen. Die dortigen Berg- und Hüttenwerke sind von der salburg-tiroler Montanwerks-Gesellschaft an Herr I. und TH. Reitlinger verkauft woren, welche sie vom 1. Juli ab wieder in Betrieb setzen werden.
In der Kienberger Klamm bei Kufstein will man eine Silberader entdeckt haben. Beriets sind die Schurfzeichen ausgesteckt und wird vom frühen Morgen bis zum späten Abend gefäustet, gehämmert und gesprengt, um den Versuchsstollen in das Gestein zu treiben
Bergbau in Schwaz praktisch eingestellt
In St. Jakob am Arlberg wurde im vorigen Monat das uralte Bergwerk circa 1 km nördlich der Haltestelle St. Jakob, durch Herrn Schmid, Werkführer einer Münchner Gesellschaft, wieder geöffnet und der verschüttete, 100 m lange Eingang zum Schachte passierbar gemacht; nun wird frisch darauflos gearbeitet. Die Erzausbeute, die Silber, Quecksilber, ja selbst Gold enhält, wird als nicht ungünstig erhofft. Das Bergwerk, dessen Entstehung nachweisbar in die Zeit vor der Erfindung des Schießpulvers fällt, wurde in den Jahren 1842, 1843 und 1844 durch Herrn Klingler, Forst und Montandirektor in Hall, wieder eröffnet und die Wassermassen mit viel Kosten ausgepumpt, dann aber als nicht rentabel wieder aufgelassen.
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