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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Im Hofgarten ist eine im Freien ausgesetzte Fächerpalme zu bewundern
Der Josefsbrunnen in der Neustadt wird renoviert und hoffentlich die bisherige hölzerne mit eienr Statue des hl. Josef aus dem gleichen billigen Materiale geschmückt gewesene Brunnensäule durch eine steinerne ersetzt.
Hart vermisst wird der seinerzeit in der Neustadt bestandene Josefs-Brunnen. Die Partheien der Häuser in denen keine Brunnen sind, fühlen diesen Abgang sehr. Ebenso vermisst man den Brunnen in der Universitätsstraße
Zwar ist der Josefsbrunnen in der Neustadt noch immer nicht ersetzt, jedoch wird beim Winkel vor dem Albaneder´schen Hause eine Anlage hergerichtet
In der englischen Anlage wird eine Sichtung der Bäume vorgenommen. Da erst kürzlich wieder durch den Wind ein innen ausgefaulter Baum umgeworfen worden war,so wurde eine Untersuchung der Bäume, von denen viele innwendig ganz ausgehöhlt sind, und eine Fällung dieser letzteren für nothwendig erachtet. Leider wird auch das Prachtexemplar eines Baumes, die beim neuen Steg befindliche alte Pappel, entfernt werden müssen, da die Untersuchung ergeben hat, dass der ganze dicke Stamm hohl ist. Dieser und der danebenstehende Baum sind wohl die ältesten in der Anlage und erinnern sich alte Leute, dass selbe schon im Jahre 1809 einen solchen Umfang hatten, dass sie eine Deckung gegen die vom jenseitigen Ufer herüberschießenden Bayern gewährten, was bei den anderen Bäumen noch nicht der Fall war; s.a. 24.04. „Nach den Anstrengungen die nötig waren, dürfte sie vielleicht noch manches Jahr stehen geblieben sein, obwohl der Hauptstamm hohl wie ein Schilderhaus war.“
Zustand des Hofgartens (s.a. 18.03.): Im Hofgarten sind während des Winters eine Menge von Tannenbäumchen neu eingesetzt worden, nachdem von den alten großen Tannen darin nur mehr wenige Exemplare übrig sind. Die seinerzeit bei Umarbeitung des Hofgartens laut gewordenen Klagen, dass derselbe keinen Schatten mehr biete, sind jetzt verstummt, da nun die damals gepflanzten Baumgruppen so herangewachsen sind, dass hinlänglich Schatten vorhanden ist. Dafür wurde aber immer mehr der Wunsch lauter, dass die einst bestandene herrliche Alle längs der Mauer des Kasernenhofes wieder hergestellt werden möchte, denn diese Alle spendete nicht nur angenehmen Schatten und Kühlung, sondern bot insbesondere bei dem hier so häufigen Südwinde einen von diesem geschützen Spazierplatz; s.a. 18.03. und 29.03. (Nach anfänglichem Widerstand der Schloss- und Residenzverwaltung wird der frühere Zustand wieder hergestellt)
Das Comité zur Errichtung eines Denkmals der 500jährigen Vereinigung Tirols mit Österreich hat nun endlich beschlossen, mit der Herstellung des Rudolfs-Brunnens am Margarethenplatze zu beginnen und hat den Steinmetz Hohenauer hier mit der Ausführung des monumentalen Werkes betraut. Die Mittel des Comités, das nach 10jährigem Bestande sich endlich in der angenehmen Lage sieht, ans Werk gehen zu können, sind freilich noch nicht genügend, um den Brunnen ganz zu erbauen, doch hofft es, dass, wenn einmal mit der Arbeit begonnen sein wird, das Interesse für dieses Werk wieder erwachen und der noch fehlende Betrag leicht aufgebracht werden kann.
Der Margarethenplatz wartet noch immer auf den Rudolfsbrunnen (derzeit ziert ein Erdhügel die für das Monument bestimmte Stelle)
Zu dem auf dem Margarethenplatze zu erbauenden monumentalen Brunnen sind in den letzten Tagen die ersten Marmorfuhren aus einem neu geöffneten Bruche bei Lofer hier angekommen. Bis Ende März wird die zur Erbauung des Brunnens nothwendige Menge im Belaufe von etwa 4000 Zentner sich auf dem Bauplatz befinden, und schon in nächster Zeit wird Herr Steinmetz Hohenauer auf dem Margarethenplatz die Bauhütte errichtet und seine Arbeiten beginnen. Im Laufe des nächsten Sommers dürfte der Unterbau hergestellt sein. Was dann den Ausbau des Monuments anbelangt, so wird derselbe von der Ergiebigkeit der Spenden abhängen (s.a. 10.02. und 19.02.)
Schon lange liegt ein Häuflein zum Unterbaue des monumentalen Rudolfsbrunnesn bestimmter Steine in Mitten des Margarethenplatzes, die Stelle bezeichnend, wo ersterer sich erheben wird.
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