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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Zum Steinhaufen auf dem Margarethenplatz: Ohne die Steine auf dem Platz, wo sich der Bau erheben soll, zu lagern und dort eine Bauhütte zu errichten,wird der Zweck, die Errichtung des Rudolfsbrunnens, kaum erreicht werden können. Ein doppelter Transport des Materials, nämlich zuerst in die Werkstätte des Steinmetzes und dann auf den Bauplatz würde, da es sich um die Förderung von mehr als 5000 Centnern handelt, dem Brunnen-Comité doch ein etwas zu theuerer Luxus sein, ganz abgesehen von dem noch beachtenswerten Umstand, dass durch den Transport der schon bearbeiteten Baustücke dieselben nur zu leicht Schaden leiden könnten.
(Spenden). An Beiträgen zum Rudolfsbrunnen sind eingegangen: ...
Rennweg und Hofgarten (s.a. 21.07.): Betritt man den Rennweg, so überraschen die hohen Pappeln in der Allee; rechts stehen schöne, wilde Kastanienbäume, Eschen, Robinien, einige junge Föhren und Gesträuche. Im Hofgarten sieht man große, schöne Ahornbäume, Eschen, Linden, Ulmen, Buchen, Birken, Plantanen, Fichten, Föhren, Lärchen, große Holunder, Flieder, Hasel- und andere Straucharten. In der englischen Anlage erregen die volle Bewunderung die großen Silberpappeln, die Akazien, die Ahorne und Ulmen; diese Bäume gedeihen hier wegen der Nähe des Innwassers und des tiefgründigen Bodens in üppigster Weise
Die kolossalen Marmorstücke aus denen die Schale für den Rudolfsbrunnen bestehen soll, sind in Innsbruck eingelangt; zur Beförderung vom Steinbruch bis zur Bahn mussten an ansteigenden Straßenstellen an einem dieser Stücke 21 Pferden vorgespannt werden, um es weiter befördern zu können.
Seine Majestät der Kaiser haben einen Beitrag von 4.000 fl. zur Anschaffung des erforderlichen Metalls und weiters einen Betrag von 7.000 fl. zur Bereitstellung von Kosten für den Guss und die Ciselierung der Statue Erzherzog Rudolfs zu spenden geruht. Mit diesem Betrag ist dem Comité die Möglichkeit geboten, das Monument, an dessen Zustandekommen mit 12jährigem Ameisenfleiße gearbeitet wird, in seiner Hauptsache zu vollenden
Der Hofgarten erfährt eine Erweiterung, indem die Hofstallungen und das Häuschen hinter dem Theater demoliert werden und der so gewonnene Raum mit dem Hofgarten in Verbindung gesetzt wird
Die finanziellen Mittel zur Vollendung des Rudolfsbrunnens sind gesichert; s.a. 18.07.
Stadtverschönerung: Die Parkanlage jenseits der Innsbrücke ist nun schon zum großen Theile bepflanzt, zahlreiche Gesträuche kamen als Geschenk des k.k. Obersthofmeisteramtes aus den Pflanzschulen in Laxenburg
In der städtische Parkanlage in der Innstraße soll ein Pyramide (mit Barometer, Thermometer und Wasserstandsanzeige, s. a. den Bericht vom 17.08.1878) und eine Waltherstatue aufgestellt werden, welche in München angekauft wurde.
Fleischfressende Pflanzen im botanischen Garten
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