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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Im Botanischen Garten werden eine Haberlea Rhodopensis und andere seltene Pflanzen zur Schau gestellt.
Gemeinderaths-Sitzung vom 22. März. Gestaltung des Platzes um den Rudolfsbrunnen. Bericht des Bürgermeisters: „Das Komité empfiehlt, um auch den Wägen einen bestimmten Platze anzuweisen, nach allen 4 Seiten um den Brunnen Trottoirs anzulegen, und den Brunnen von seiner untersten Stufe herab mit einem Mosaikpflaster zu umgeben, sowie um denselben 4 große Kandelaber aufzustellen. Nach längerer Debatte, in welcher einige Gemeinderäthe für eine Rasenanlage eintraten, wurde von der Versammlung beschlossen, die Trottoiranlage um den Brunnen nicht als dekoratives Moment zu betrachten, sondern sich in Betreff derselben einzig nur von den Bedürfnissen des Verkehrs leiten zu lassen und daher vorerst nur das Trottoir vom Hauser´schen Neubau bis zur Landhausgasse herzustellen, den Brunnen aber mit einem musivischen Pflaster und Kandelabern zu umgeben.
Die Alpenpflanzenpartie des k.k. botanischen Gartens wird am Ostersonntag eröffnet und, wie früher, solange der Flor der Alpenblumben anhält, alle Sonntage und Donnerstage offen sein
GR Gasteiger ersucht die Nivellierungsarbeiten auf dem Margarethenplatz zu beschleunigen; es wurde ihm die Aufklärung zutheil, dass Mangel an Schodder die Ursache des etwas langsamen Fortschreitens der Arbeit sei
Der Margarethenplatz und Rudolfsbrunnen sind nun aller Baugerüste und Latten- und Brettereinzäunungen frei und ledig. Das polygonale Mosaikpflaster rings um das Bassin des monumentalen Rudolfsbrunnen ist mit Ende vorigen Monats vollständig gelegt worden. Zur Vervollkommnung der Planierung des weiten freien Platzes bedarf es nur noch da oder dort einer Nachhilfe von Aufschotterung und einer kleinen Zugabe von Kiessand, welcher dann durch die Eisenwalze niedergepresst werden muss. Die vier Kandelaber zur entsprechenden Beleuchtung des Brunnens und Platzes werden nicht lange auf sich warten lassen, da für deren Beschaffung durch die Munifizenz der Gasgesellschaft bereits gesorgt ist. Der Hauser´sche prachtvolle Neubau, wohl das schönste und stylvollste Gebäude in Innsbruck, mit seinem gefälligen Anstriche, ist nun in seiner Außenseits ganz vollendet und selbst das Trottoir schon gelegt. Durch den Plan des Bopp´schen und Hauser´schen Hauses hat die Herstellung der Rudolfstraße und des Margarethenplatzes ihren Abschluss gefunden. Auch der Bahnhofplatz hat durch den Ausbau des sehr stylgemäßen Köhle´schen Eckhauses vis-a- vis dem Bahnhofe sehr viel zu seinem Vortheile gewonnen. Der Zugang vom Marktgraben nach dem neuen Stadtviertel findet jetzt eine Erweiterung, indem der bis jetzt noch stehende Rest der alten Friedhofsmauer samt den daran angebauten städtischen Baumagazinen abgetragen wird. In der Maria Theresienstraße wurde…
Aufstellung der 4 Kandelaber am Margarethenplatz (diese leuchten nur an bestimmten Tagen; s.a. 19.11.)
Der Sarntheinbrunnen in der Schlossergasse, von jeher in Innsbrucks Kreisen bekannt, nicht wegen seines monumentalen Charakters, wohl aber wegen seinen guten Trinkwassers, hat in seiner äußern Erscheinung eine zweckmäßige Umgestaltung erfahren, indem einn schönes Becken mit schlanker Brunnensäule aus Metallguss, oben mit einer Gaslaterne gekrönt, dieser Tage an die Stelle des alten Brunnens gesetzt wurde
Am Margarethenplatze werden nun zur Vollendung seiner Ausstattung die letzten Arbeiten vorgenommen. Der Rudolfsbrunnen wird durch eine doppelte Reihe von granitenen Leistensteinen in Rechteckform mit stark abgeschrägten Ecken eingefasst. Der Zwischenraum zwischen den beiden Reihen Leistensteinen wird mit Zementplatten belegt, so dass diese Umrahnung des Brunnens, durch Übergänge mit den korrespondierenden nächsten Straßen in Verbindung gebracht, zugleich als Trottoir dienen wird. Im Raume zwischen diesem Trottoir und dem Mosaikpflaster um den Brunnen und Kandelabern werden Rasenanlagen mit niederen figurierten Gewächsen angebracht werden.
Heute wurde die Bepflanzung der Anlagen um den Rudolfsbrunne begonnen. Die dazu verwendeten Gewächse sind Buchs, Juniperus, Thujen, Eiben und Abies morintha, eine am Himalaja einheimische Nadelholzgattung.
In der Innstraße wurde in der letzten Zeit der im Unterbau schadhaft gewordene Brunnen gegenüber dem ehemals Haselwanter´schen, nun Walde´schen Haus einer Reperatur unterzogen. Dieser Brunnen ist einer der wenigen monumentalen Brunnen, welchen unseres Stadt aufzuweisen hat. Über einer muschelartigen Schale aus einem weißen Marmorstein steht auf einer kleinen Marmorsäule das Bildnis des hl. Josef, ebenfalls aus Marmor. Durch zweckmäßige Unterbauten und vollständige Neulegung der Stufen ist jetzt dem ganzen Aufbau des Brunnesn wieder der richtige Halt gegeben, sodass derselbe wieder eine Zierde der Innstraße bildet. – Gegenüber der „Apotheke zur Mariahilf“ im Gasthaus zum „Steinbock“ an der Innstraße steht aber noch immer der aus Holz gezimmerte Brunnen mit seinem Bretterverschlag in der Rückenwand und seinem faulenden Holzantritt. Wie wir hören, ist für die Dauer dieses Jahres keine Aussicht mehr vorhanden, dass sich auch dort die verbessernde Hand anlege; doch ist der Brunnen, der den hölzernen ersetzten soll, bereits in der Werkstätte des Herrn Hohenauer in der Arbeit und wird sicher im nächsten Frühjahre aufgestellt werden können.
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