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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Der botanische Garten in Innsbruck
Bürgermeister Falk teilt mit, dass schon mehr Brunnen angemeldet sind als früher in der Stadt existierten, nämlich 626 Ausläufe gegen 489 der alten Leitung. Die Zahl der öffentlichen Brunnen wird um einige reduziert werden. Der Brunnen bei der St. Nikolauskirche wird aufgelassen und weiter untern ein solcher mit großem Steinbassin errichtet werden; der Brunnen an der Innbrücke gegenüber dem Mondschein entfällt ganz, dagegen wird in der Kirschtenthalgasse ein neuer aufgestellt; in der Sill und Stiftsgasse wird je ein Brunnen kassiert. Herr GR Epp gibt zu, dass es nicht im Interesse der Stadt sei, viele öffentliche Brunnen aufzustellen. Man möge aber in dieser Beziehung nicht zu ängstlich sein, denn wer nur könne, nehme ja einen (privaten) Brunnen. In Saggen und im neuen Stadtviertel werden die Hausbesitzer infolge der mangelnden öffentlichen Brunnen durch Straßenbauarbeiter, durch Passanten und Vaganten belästigt, welche, um Wasser zu trinken, in die Höfe kommen oder unter dem Vorwande das zu thun, in dieselben eindringen und Unfug treiben.
Über die Bedeutung des Wortes „Tummelplatz“: Der Tummelplatz bei Ambras wurde von Erzherzog Ferdinand, als er mit seiner Gemahlin Philippine Welser in Ambras residierte, zum Zwecke der Abrichtung der Reitpferde angelegt. Die Reitpferde hießen zu jener Zeit Tummelpferde und den Platz zur Abrichtung nannte man Tummelplatz. Der Tummelplatz in Ambras wurde in späteren Kriegszeiten zur letzten Ruhestätte der in der Nähe Gefallenen, der Name des Platzes aber wurde beibehalten; s.a. den Bericht vom 09.11.1896
Über den Leopoldsbrunnen am Rennweg schreibt Hainhofer: „Nicht weit vom Löwenhaus ist das Bossierhaus, in welchem die Werkstätten ans Wasser gerichtet sind für Goldschmiede, Münzer und Druckwerke, und sind hierinnen zu sehen sechs große metallene Bilder, als drei Meergötter, drei Meergöttinnen, sechs Meerkindlein, die alle auf einen Röhrkasten kommen werden. Die Kindlein werden die oberge choncha (Schale) halten, aus welcher das Wasser herabfließt nach Art der Augsburgischen Röhrkästen. Oben auf der Säule wird ein Pferd gestellt, darauf der Erzherzog Leopoldus wohlgetroffen lebensgroß im Kürass sitzt; und heißt der Meister, der diese Bilder bossiert und verschneidet, Caspar Groß (Graß)“
Gemeinderatssitzung: Monumentalbrunnen vor den Stadtsälen; diskutiert wird ein freier Entwurf von Deiningen und Fuß und die genaue Rekonstruktion des alten Leopoldbrunnens (s.a. 12.01., 16.01., Sonderbericht 18.01., 21.01., zur Brunnenfrage 23.01., 25.01., 03.02.)
Die eiserne Einfriedung um das Reiterdenkmal des Erzherzogs Leopold V. ist gestern gefallen. Der Abbruch des mächtigen Sockels ist auch schon in Angriff genommen worden und gar bald wird der Platz vor dem Theater dieses einzigen Schmuckes beraubt sein. Dort, wo heut noch die Reiterstatue steht, ist unseres Erachtens auch der Platz für den Leopoldsbrunnen und nicht vor den Stadtsälen, wo er zu einer Gartendekoration degradiert wird, während er doch nach der Intention seiner Schöpfer bestimmt sein soll, monumental zu wirken (s.a. 31.03., 05.04. und 14.04.)
Aus Wilten: Wieder ist ein Wahrzeichen des „Dorfes“ Wilten verschwunden. Der große Dorfbrunnen mit seinem riesigen Steinbassin, hart am Nordrande des Gemeindeparks hat nun einem modernen Brunnen aus Gusseisen Raum geben müssen. Der neue Brunnen zeigt einen Obelisken, auf welchem eine Laterene tragende Frauenfigur aufgesetzt ist
Die englische Anlage zwischen dem Rennweg und dem Inn
Leopoldsbrunnen: Erzherzog Leopolds Reiterstatue steht nun auf ihrem neuen Piedestal vor den Stadtsälen
s. a. 30.07. Der k.k. botanische Garten in Innsbruck
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