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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Der Abbruch der Hofgarten-Restauration hat bereits begonnen und das Gebäude wird in wenigen Tagen vom Erdboden verschwunden sein, damit aber auch ein Stück von Alt-Innsbruck existieren aufgehört zu haben. Eine Inschrift oberhalb der östlichen Eingangstür weist die Jahreszahl 1811 als Datum der Erbauung des Gewächshauses auf und seit dieser Zeit dürfte wohl auch die Gastwirtschaft in demselben bestanden haben, welche sich seinerzeit in den Händen der Familie Eschenlohr und der Geschwister Tiefenthaler großer Beliebtheit bei den Innsbrucker Familien erfreute und deren anstoßender schattiger Schankgarten auch bis in die letzte Zeit noch von Einheimischen und Fremden im sommer zahlreichen Besuch aufwies. Der Hofgarten erfährt durch die Beseitigung des Restaurationsgebäudes wohl eine nicht unerwünschte Vergrößerung, aber andererseits wird doch die Gastwirtschaft vielfach und besonders im Sommer, wo die Promenadenkonzerte abgehalten werden, vermisst werden. Vielleicht entschließt sich das Obersthofmeisteramt einmal zur Aufführung eines anderen, moderneren Gebäudes für ein Restaurant an einem geeigneten Platze des Hofgartens
Aus dem Hofgarten verlautet, dass nun nach Abbruch des alten Restaurationsgebäudes auch der in der Mitte stehende gemauerte Pavillion zur Demolierung an die Reihe kommen und durch einen Musikpavillion aus Eisenkonstruktion ersetzt werden soll. Wenn auch der dermalige Pavillion gerade keinen besonderen Schmuck des Hofgartens bildet, so hat er doch das Gute, dass er bei plötzlichen Regengüssen einen genügenden Unterstand bietet. Vielleicht ersteht doch bald ein Restaurationsgebäude, wo dann ein Musikpavillion vielleicht besser in dessen Nähe zu postieren wäre
Die Restauration im Hofgarten ist nun gefallen! Obwohl für den Winterbetrieb einigermaßen primitiv eingerichtet, war sie doch oft gut besucht und besonders im Sommer war der schattige Platz bei Einheimischen und Fremden sehr beliebt
Der Rudolfsbrunnen wird wieder „restauriert“, das heißt abgekratzt, abgemeißelt, abgehämmert und abgeklopft. Es herrscht bei uns ein eigener krankhafter Drang, wenn sich an einem Monument irgendwo Patina, Staub oder Schmutz absetzt, gleich zu „restaurieren“ anstatt dem Schmutz mit Seifenwasser und weichen Bürsten zu Leibe zu rücken
Das Modell für den Vereinigungsbrunnen, welchen der edle Menschenfreund und Gönner Herr v. Sieberer unserer Stadt spenden will, ist nun fertiggestellt. Beschreibung: Von einer rasenverkleideten Böschung führen drei Flachstufen zum Basin empor, das die Brunnengruppe umschließt. Die in der Ausführung dem Bahnhofplatze zugekehrte Hauptfront schmückt eine Gruppe von drei weiblichen Allegorien, in der Mitte thront die Gestalt Innsbrucks mit der Mauerkrone auf dem Haupte und der üblichen Idealgewandung. Diese Figur ist etwas über die beiden anderen, welche Wilten und Pradl symbolisieren, erhaben, sodass sie die ganze Gruppe dominiert. Innsbruck reicht Wilten die Rechte, zu Füßen Wiltens liegt Inful und Stab als Hinweis auf seine Entstehung. Die linke Hand der Allegorie Innsbrucks ruht wie schützend auf der Gestalt Pradls, eines Mädchens mit Kornähren und Sichel. Ein Wappenschild von Innsbruck deutet auf den Zusammenschluss der drei Gemeinden unter diesem gemeinsamen Zeichen hin, außerdem hält Pradl noch eine Schriftrolle mit den Worten: Innsbruck, Wilten, Pradl, 1904. Auf der Rückseite des Monuments sehen wir die sehnige Gestalt des Inns, einen Mann, der sich auf ein Ruder stützt, und die am Oberkörper unbekleidete schlanke Gestalt der Sill mit Blumen und ein Zahnrad als Hinweis auf die durch die Wasserkraft begünstigte Industrie. Zwischen den beiden Gestalten…
F.: Nahe dem Westeingang des hiesigen Hofgartens blüht gegenwärtig eine Banane, welche ob ihres eigenartigen Aussehens immer wieder neue Beobachter anzieht
An der Ausführung des großen Geschenkes unseres verdienstvollen Ehrenbürgers Herrn Hans von Sieberer, dem Vereinigungsbrunnen wird eifrig gearbeitet. Die Herstellung wurde der einheimischen Firma Josef Linser & Söhne übertragen. an den bedeutend vergrößerten Arbeitsräumen beim städtischen Friedhof sind 30 Arbeiter unablässig ann dem Kolossalwerk beschäftigt. Über Wunsch des Herrn Sieberer wird als Matereial oberösterreichischer Granit verwendet, der in Stücken von ungeheurem Umfang auf einem eigenen, massiven Transportwagen vom Bahnhof zum Werkplatz der Firma geführt wird. In der nächsten Woche wird der massivste Teil des Werkes hier eintreffen. Das Bassin hat einen Durchvmesser von 16 Metern und eine Tiefe von 1 Meter; es besteht aus 20 gewaltigen Bogenstücken von je ungefähr 2 Metern Länge und 8 Eckstücken, die sich in der Glanzpolitur prächtig ausnehmen. Diese Teile des Bassins sind in der Steinmetzarbeit beinahe fertiggestellt, und zum Teil auch schon poliert. In den nächsten Wochen werden die Teile des Obeliken zur Bearbeitung hierhergeführt werden. Herr von Sieberer, der sich öfters vom Fortschritt der Steinmetzarbeiten überzeugt hat und von denselben sehr befriedigt ist, hat sich zu einer kleinen Änderung des ursprünglichen Brunnenprojekts entschlossen. Der Obelisk wird nämlich im obersten Teil um ein Stück verkürzt und an dieser Stelle ein Kapitäl eingesetzt werden
Oberhalb der elektrischen Zentrale neben dem Hohlweg ließ seinerzeit der Wiltener Verschönerungsverein einen kleinen Wildpark, der „Tummlerpark“ genannt wurde (Wiederinstandsetzung)
Sitzung des Innsbrucker Gemeinderates: … Hierauf wurde die Übertragung des bisher auf dem Bahnhofsplatz befindlichen Brunnens, des sogenannten Salz- und Pfefferbüchsels auf einen anderen Platz beraten. Es wurde der Hofgartenplatz, die Englische Anlage, der Marktplatz und der Sonnenburgplatz vorgeschlagen. GR Zösmayr beantragte, ihn vor der in Pradl neu erstehenden Kirche aufzustellen … Die Mehrheit spricht sich für die Aufstellung auf dem Sonnenburgplatz aus; s.a. 02.05. Der Salz- und Pfefferbüchselbrunnen ist heute von seinem Standort verschwunden. Gestern wurde er abgebrochen, in einzelne Teile zerlegt und zum Sonnenburgplatz gebracht worden
Eine neue Anlage vor der Hofburg). Der schmale, früher von Bäumen und Gesträuchen verschiedenster Art bepflanzte Streifen Grundes zwischen der Hofburg und dem Gehsteig am Rennweg ist kürzlich gerodet worden. An Stelle der alten Büsche und Bäumchen kamen nun Buchsgesträuche und Eibenbäumchen, die aus dem k. k. Hofgarten in Wien stammen
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