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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Burgen und Schlösser

Schloss Ambras 1908Schloss Ambras Spanischer SaalSchloss Ambras WaffensaalSchloss BüchsenhausenSchloss MentlbergWeiherburg

(Ein Ausflug nach Kronburg.) Im Jahre 1380 bewilligte Herzog Leopold dem Ritter Johann von Starkenberg die Erbauung einer neuen Burg. ... Lehen der Freiherrn von Fieger ... Erwerb der Burg im Versteigerungswege durch die Barmherzigen Schwestern von Zams im Jahre 1832, deren Institut infolge Bemühungen des hochw. Dekans Nikolaus Schuler dort gegründet worden war. ... In der bergseits, zirka 1/4 Studne unter der heutigen Ruine gelegenen Einsattelung, ladet ein sehr schmuck gehaltenes Kirchlein, welches zur Ehre der seligsten Jungfrau angeblich im Jahre 1718 erbaut wurde, den Wanderer zu einer stillen Andacht ein. Daneben besteht noch eine Priesterwohnung, ein Wirthaus und ein Kloster der barmherzigen Schwestern, welche auch die Bewirtschaftung des Gasthauses in einfacher, aber bestmöglicher Weise besorgen
Se. kgl. Hoheit der Herzog von Alencon ließ von Baumeister Josef Retter nach dessen Entwürfen verschiedene Neuherstellungen und Adaptierungen an seinem Schloss in Mentlberg vornehmen
Eine Aussichtswarte auf der Festung Kufstein (das projektierte einfache Eisengelände auf dem Dach des Kaiserturms stört in keiner Weise)
Versteigerung des Schlosses Starkenberg: In der auf den 14. d. Mts. anberaumten Versteigerung des Schlossanwesens Starkenberg fand sich ein einziger Interessent ein, nämlich der Kaufmann Kapferer aus Innsbruck, der, wie man hört, ohnedies bereits mit einer großen Summe an Starkenberg verhängt war. Diesem fiel nun das ganze herrliche Anwesen um das geringste Gebot von 222.954 Kronen zu. Wie man hört, soll mit allen Guthabern ein zehnprozentiges Abkommen getroffen werden, wodurch freilich viele, besonders Handwerker zu großem Schaden kommen. Starkenberg hat in den letzten 50 Jahren wiederholt seine Besitzer gewechselt. Nachdem es längere Zeit in dem Besitze der einstmals enorm reichen Familie Strele gewesen, die anfangs des vorigen Jahrhunderts in den Schlossräumen eine Brauerei errichtete, von wo aus lange Jahre die ganze weite Umgebung bis Meran mit Bier versorgt wurde, ging das Anwesen nach dem jähen Zusammenbrechen der Strele´schen Herrlichkeit auf die vewandte Familie Stotz und Cadura über, die sich auch nicht lange behaupten konnten. Unter den folgenden Besitzern Hummel und Gasser aus Bayern nahm Starkenberg einen neuen Aufschwung und bekam den Ruf als Sommerstation; infolge von Todesfällen verkauften sie das Anwesen an Max Ulrich, ebenfalls einen Bayer, der aber eine große Schuldenlast anhäufte, sodass es notwendig zum Krache kommen musste.…
Das dem Herzog von Allencon gehörige Schloss Mentelberg ist unter Mitbenützung der Mauern des alten Hauses neu erstanden. In den kräftigen Formen hebt es sich mit seinem hohen Hauptturm, der von vier kleineren Türmchen flankiert wird, den zwei marrigen Flankentürmchen, dem Giebel- und Steildach, seinen Balkonen und Loggien mit ihren Maßwerken, den steinernen Mansardenfenstern und den anderen hübschen architektonischen Details von dem dunklen Waldhintergrund ab (Beschreibung des Inneren)
Das sogenannte Claudiaschlösschen in Kramsach, in alter Zeit Jagdschloss der Erzherzogin Claudia, welches vor wenigen Jahren von der Frau Herzogin v. Bojano angekauft und den heutigen, modernen Anforderungen gemäß mit großen Kosten adaptiert wurde, ging jetzt, wie man schreibt, in den Besitz der Staatsverwaltung über. Diese hat in Anbetracht des Zwecks dieses Ankaufs (Unterkunft der Kanzleien der großen Forstverwaltung Brandenberg, sowie zweier Forstbeamter) einen glücklichen Griff getan
F.: Die Schlossruine von Rattenberg ... Die Erklärung des Namens Rattenberg ... Mit den bekannten Tieren hat der Name nur die jetzige Schreibweise gemein, den Ursprung von ihnen schon aus dem Grunde nicht,  weil sie hier und in ganz Süddeutschland „Ratzen“ genannt werden und hier in keiner größeren Zahl vorgekommen sind als anderswo ... Die Ableitung „Rad vom Berge“ schreibt sich wohl erst vom Wappen her ... Diese und andere Erklärungen müssen zurücktreten vor der einfachen und wahrscheinlichen Herleitung des Namens von einem Rapotho, Ratho oder Rat, welcher es erbaut und ihm seinen Namen gegeben hat ... Ohne Zweifel ist das Schloss älter als das Städtchen, auf welcher ersteres seinen Namen übertragen hat, denn die erste Seelsorge war nicht hier, sondern im nahen Radfeld (Ratfelden), welches schon 788 geschichtliche Erwähnung findet. Von Rattenberg (Ratemberg) nannte sich in der Folgezeit ein Ministerialengeschlecht; Isegrim von Ratenberg unterschreibt als Zeuge eine Schenkungsurkunde ... Schlosshauptmann Christof Laiminger ... 1651 Kanzler Wilhelm Biener enthauptet ...  Das Schloss enthielt in seinem oberen Teil ein sicheres Verließ, das 1550 die „Fronhaimerin“ genannt wird ... Kaiser Josef II überließ diese, wie alle anderen Burgen ihrem eigenen Schicksal ... Alte Bilder geben uns noch Ansichten vom Schloss, das eine…
Eine neue Gedenktafel für die Feste Kufstein. Die Marmorplatte trägt die Aufschrift: „Einbruchstelle der Bayern 1703, 20. Juli. Die Aufstiegstelle der Sturmabteilung, 4 Offiziere und 50 Grenadiere unter der Führung des Genie-Majors Tardif, ist an der Außenseite des Schlosses durch ein blaues Kreuz bezeichnetund kann vom Festungstor aus erschaut werden.“
In München stark, wie bereits gemeldet, nach schwerem Leiden am 30. Juli der bekannte Berliner Verlagsbuchhändler Franz Freiherr von der Lipperheide. Mit ihm ging ein Mann von seltener Tatkraft und reichstem Wissen dahin, der sich selbst in seinen Schöpfungen ein dauerndes Denkmal gesetzt hat. Welche deutsche Frau kennt nicht die „Modenwelt“ und die „Illustrierte Frauenzeitung“, zwei Modenblätter, die bahnbrechend auf dem Gebiet der Modenzeitungsliteratur gewirkt haben. … Die „Freiherrlich v. Lipperheidesche Kostümbibliothek“ ist sein einzig darstellendes Lebenswerk. In ihr vereinigt sich alles, was die Literatur aller Zeiten und Völker  für die Kostümwissenschaft geleistet hat. … Besitzer des Schlosses Neu-Matzen bei Brixlegg
Zur Erinnerung an Franz Frhr. V. Lipperheide … Sein Zwist mit dem Dichter Adolf Pichler … Neu-Matzen … Wer sich jemals in Brixlegg aufhielt, hat gewiss die Wald und Parkanlagen bewundert, die der Freiherr dort schuf und auf Wunsch jedem zugänglich machte. Die angekauften Bauernhäuschen, aus denen allerdings die Bewohner weichen mussten, wurden nach außen und innen in Schmuckkästchen verwandelt, mit Bildern, Bildstöcklein und Lauben geschmückt. … Auf einer Anhöhe ließ sie eine Nachbildung des rheinischen Rolandbogens in der imposanten Größe des Originals aufführen, ein dauerndes Wahrzeichen seines Bestrebens, das geliebte Tiroler Land noch zu verschönern. An einer kühlen Waldecke aber, wo eine Quelle aus dem Felsen springt, baute er sich ein Schlösschen in erlesenen Geschmack. Allein der Turm wurde dreimal geformt. Als er endlich zufrieden war, veröffentlichte er selbst in einer Rattenberger Faschingszeitung eine Anweisung, wie man billig bauen müsse. Im Inneren des Hauses wimmelte es von Tirolischer Kleinkunst. Die Halle war durch einen historischen Defregger geschmückt, der eine ganze Wand einnimmt. Das Esszimmer malte mit dem Wappen Tiroler Städte aus. … Was Franz von Lipperheide für die öffentlichen Kunstinteressen unseres Landes getan hat, ist noch in vieler Erinnerung. Vor allem hat er wesentlich dazu beigetragen, dass unser Museum…
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