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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Burgen und Schlösser

Schloss Ambras 1908Schloss Ambras Spanischer SaalSchloss Ambras WaffensaalSchloss BüchsenhausenSchloss MentlbergWeiherburg

Verkäuflich: Wegen Todesfall ist der weltbekannte Ansitz „Altfinstermünz“ bei Nauders verkäuflich. Zu dem schlossartigen Gebäude, das seinen Ursprung bis zum Jahre 1029 (??) zurück nachweist, gehören außer Gärten und Feldgemarkungen auch noch das Weiderrecht für 16 Stück Großvieh im Reichsforst von Finstermünz. Die uralte Wirtsgerechtsame wurde von der letzten Besitzerin Katharina Mattle, verehelichte Blaas, die am 27. Mai d. J. verstorben ist, wieder ausgeübt und könnte vom eventuellen Käufer wieder erworben werden. Preis mäßig, Anzahlung günstig. Anfragen an Josef Kurz, Gutsbesitzer in Nauders
(Versteigerung des Schlosses Weiherburg) … Das Schloss selbst enthält einen großen Saal mit 4 Erkern und einen Balkon, mehrere kleine Säle und viele Wohn- und andere Räume mit wertvollen alten Gemälden und Porträts früherer Besitzer, Truhen, Kasten, Geweihen und sonstigem; eine Hauskapelle mit Sakristei, 9 große, vollständig eingerichtete Fremdenzimmer, Maleratelier etc. Ferner befindet sich beim Schloss ein Jagdhaus mit großen gewölbten Stallungen für 6 bis 8 Pferde und 9 bis 12 Kühe, Dienstbotenwohnungen etc. Zum Schloss gehören etwa 50 Ar Park- und Gartenanlage, etwa 8 Hektar Acker und Wiesen und 4 ½ Hektar Wald, alles arrondiert … Der Ausrufpreis, unter welchem ein Angebot nicht angenommen wird, beträgt für die Liegenschaften samt Zubehör und sämtlichen Fahrnissen und Kunstgegenständen 250.000 Kronen; siehe auch Kundmachung im Reklameteil; s.a. 26.08. Letzte Nachrichten: Der Zuschlag geht um 200.000 Kronen an die Stadt Innsbruck; Bedenkzeit der Attlmayr´schen Erben von 2 Stunden zur Entscheidung über die Annahme des Meistbotes; s.a. 28.08. Angenommen! Zu dem Schloss gehören aber auch noch 37.000 Quadratklafter arrondierten Grundes, der sich von der Überbacher´schen Gärtnerei oberhalb des „Hohen Weges“ – der Fahrstraße längs des linkseitigen Innufers – aufwärts bis ganz nahe an das Hungerburg-Plateaus ausdehnt und aus 24.000 Quadratklaftern Wiesen- und 13.000 Quadratklaftern…
(Das Schloss Stumm verkauft.) Das Schloss Stumm ist vom bisherigen Besitzer Fritz Gratl (dem Fotografen?!) in Innsbruck an Wilhelm Tronike in München übergegangen. Ursprünglich (um 1341), ein Ansitz der Freundsberger, war es später Eigentum der Familie Schidenhofen und dann lange Zeit im Besitz des gräflich Lodron´schen Adelsgeschlechtes, seinerzeit mit Burgfrieden und Sitz der Hofmark und Gerichtsverwaltung Stumm. Der ansehnliche Wald- und Grundbesitz wurde zerstückelt und die antike Einrichtung verschleppt. Auch das reichhaltige Archiv des Schlosses soll unter diesem fortwährenden Wechsel gelitten haben. Immerhin ist das Schloss noch gut erhalten und eingerichtet und mit seinen schönen Anlagen ein angenehmer Sommersitz. Der Kaufpreis soll 65.000 Kronen betragen
(Vom Schloss Weiherburg.) Um den Hauptcharakter des Ansitzes zu wahren, hat die Stadtgemeinde Innsbruck die Innenausstattung des Rittersaales, der Sakristei und Schlosskapelle käuflich erworben; letztere soll, wie man hört, in dankenswerter Weise ihrem Zweck auch künftig erhalten bleiben. Dagegen gelangt das übrige Inventar zur öffentlichen Feilbietung. Darunter befinden sich verschiedene Porträts (Kaiser Ferdinand II., Erzherzogin Claudia, Philippine Welser), Gemälde von Schöpf, Ribera, Pavone, Unterberger, Altmutter, E. v. Wörndle, Buttner etc.; s.a. 12.12. Den Christus von Schöpf erwarb Fräulein Anna Hölzl aus Innsbruck, die Madonna von Unterberger Herr Delazza aus Innsbruck
(Die Hochenburg.) Ein Beitrag zur Geschichte des Innsbrucker Mittelgebirges von Dr. Hugo Tschurtschenthaler … Zwischen Igls und Lans, zweien auf dem Innsbrucker Mittelgebirge liegenden Gemeinden, zieht sich der herrliche Ullwald hin; südlich steigt er sachte dem Patscherkofel empor, während er in nördlicher Richtung ziemlich jäh gegen die Acker und Wiesen-Gebreiten der vorgenannten Ortschaften abfällt. Hier, am Waldrand, ragt auf grünem Hügel, zwischen schattigen Bäumen halb versteckt, die sagenumwobene Hochenburg empor … Die Hochenburg lag gegen dreihundert Jahre in Ruinen; erst 1877 wurde sie von ihrem damaligen Besitzer, Herrn Dr. Othmar von Riccabona, k. k. Notar in Innsbruck, in ihrer jetzigen Gestalt erbaut, hierbei aber bloß das nördliche Türmchen und das zweite Stockwerk neu aufgeführt, während alles übrige noch aus früheren Zeiten herrührt … Die Burg bestand ursprünglich aus einem, allerdings gewaltigen Turm von rechteckigem Grundriss, in welchem die Wohngelasse für die Insassen eingebaut waren … Als man im vorerwähnten Jahr mit dem Wiederaufbau begann, standen von der alten Burg nur noch die vier Hauptmauern … Der Wiltener Chorherr Adalbert Tschaveller († 1749) berichtet in seinen Annales Wilthinenses Tom. I, cap. 89, 8: „Es war das Schlössl Hochenburg, welches Frau Adelheid von Perchtingen im Jahre 1370 dem Closter Wilten übergeben, der…
Prinz Emanuel von Orleans, Besitzer des Schlosses Mentlberg, einziger Sohn des Herzogs von Alencon und der verstorbenen Herzogin Sophie, der Schwester der Kaiserein Elisabeth wurde vom Kaiser zur Audienz empfangen
(Ein neues Kinder-Sanatorium.) Das zwischen dem Dorf Nikolsdorf und Dölsach in herrlicher Umgebung auf einem mit Edelobst reich bestandenen Hügel gelegene Schloss Lengberg, das 1906 von Herrn Clement käuflich erworben und seither renvoviert und ausgebaut wurde, soll im November fertiggestellt sein und sodann als Sanatorium für Kinder Verwendung finden. Das Schloss, bis zur Säkularisation 1903 zum salzburgischen Erzstift gehörig und im 12. Jahrhundert erbaut, war viele Jahrhunderte hindurch der Sitz des salbzurgischen Pfleggerichtes und ein beliebter Aufenthaltsort der salzurgischen Landes- und Kirchenfürsten
(Restaurierungsarbeiten im Schloss Bruck.) … Historisch Wertvolles wurde unberührt belassen und nur durch erhöhte Schutzvorrichtungen vor weiterem Verfall gesichert, darunter besonders die alte Schlosskapelle und ihre kunstvollen Fresken, welche stets eine hervorragende Sehenswürdigkeit bilden werden. Der schöne geräumige Rittersaal, die anstoßenden Kemenaten undn eine große Reihe anderer Gemächer wurden bedeutende verbessert und ausgestattet und werden mit entsprechenden Holzwandverkleidungen und stilvollen Zieraten versehen, wodurch die einzelnen Räume sich viel wohnlicher gestalten. Gleichzeitig ist die Schlossherrin emsig bestrebt, die Einrichtung aller Schlossteile durch wertvolle Schätze zu bereichern
Soll Schloss Freundsberg verkauft werden? Im Grundbuch von Schwaz ist die dortige Pfarre als Eigentümerin des Schlosses eingetragen
(Die althistorische Ottoburg), im Besitze der Hampl´schen Erben, wird wieder einmal von Käufern umworben. Als einer der aussichtsreichsten Bewerber kommt Sebastian Kandler, der Begründer von „Hoch-Innsbruck“ auf dem Hungerburgboden in Betracht, welcher in der Ottoburg eine Wirtschaft nach dem Muster des Bozner „Batzenhäusl“ einzurichten gedenkt; s.a. 07.02. Am Eingang der Herzog Friedrichstraße von der Innbrücke her steht link ein unscheinbares Haus, dessen winkeliger und unregelmäßiger Bau hohes Alter verrät, wenngleich die letzte Restaurierung des Gebäudes sich nach Kräften bemüht hat, alles unter einer einförmigen, gelb gefärbten Mörteldecke zu verhüllen. In der Tat, es ist der älteste Bau der Stadt, die erste Residenz der tirolischen Landesfürsten in Innsbruck, die, wie uns eine am Haus angebrachte Inschrift belehrt, im Jahre 1234 von Otto I. von Andechs erbaut wurde … Wollen wir hoffen, dass einsichtsvoller Sinn des neuen Besitzers und die Bemühungen jener, die berufen sind, über die Bauentwicklung Innsbrucks zu wachen, uns vor unangenehmen Überraschungen zu bewahren, die ja leider solange nicht ausgeschlossen sind, als wir nicht auf gesetzlichem Wege und durch Inventarisierung die erhaltenswerten alten Baudenkmale unter einen wirksamen Schutz stellen, wie dies in anderen Ländern schon längst der Fall ist; s.a. 08.02. und 15.02. Die altehrwürdige, in letzter Zeit leider…
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