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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Tummelplatz

Tummelplatz Tummelplatz

Der benachbarte vielbesuchte Wallfahrsort [] Tummelplatz nächst dem Schlosse Ambras erfreut sich auch in diesem Jahre mancher Vermehrung seiner Votivdenkmäler. Als wirklich sehr dankenswerth muss die Aufstellung einer entsprechenden Anzahl von neuen sehr dauerhaften Bethstühlen vor dem Gnadenbilde besonders erwähnt werden
Einweihung der Kreuzkapelle auf dem Tummelplatz bei Amras
Über die Bedeutung des Wortes „Tummelplatz“: Der Tummelplatz bei Ambras wurde von Erzherzog Ferdinand, als er mit seiner Gemahlin Philippine Welser in Ambras residierte, zum Zwecke der Abrichtung der Reitpferde angelegt. Die Reitpferde hießen zu jener Zeit Tummelpferde und den Platz zur Abrichtung nannte man Tummelplatz. Der Tummelplatz in Ambras wurde in späteren Kriegszeiten zur letzten Ruhestätte der in der Nähe Gefallenen, der Name des Platzes aber wurde beibehalten; s.a. den Bericht vom 09.11.1896
Neues Gedenk-Kirchlein auf dem Tummelplatz (zwischen den älteren kleinen Kapellen am Südrand des Kriegerfriedhofes)
Die Einweihung der neuen Kapelle am Tummelplatz [Beschreibung der Kapelle] Auf der dem Tummelplatz zugekehrten Stirnseite ist der Eingang der Kapelle in gothischem Spitzbogen. Eine über dem Portale angebrachten Marmortafel verkündet die Widmung der Kapell zur frommen Erinnerung an die in den Freiheitskämpfen von 1797 und 1809 gefallenen und hier begrabenen Krieger. Den oberen Teil des Giebels schmückt ein Rundfenster in Form eines Dreipasses. Überkrönt ist die ganze Stirnseite von einem als Thürmchen für 2 hellklingende Glöcklein verwendeten Dachreiter, der einen stilgerechten Abschluss bildet. ... Im Schiffe der Kapelle ist an der Wand der Westseite neben dem Fenster eine Votivtafel aus Marmor in die Mauer eingelassen, deren Inschrift an das furchtbare Schicksal erinnert, welches beim Brande eines Wohltätigkeitsbazarss in Paris am 4. Mai 1897 die Herzogin Charlotte Augusta von Alencon ereilte.
In der Kapelle auf dem Tummelplatz in Innsbruck wird eine Gedenktafel mit zwei photographischen Gruppenbildern der im Jahre 1873 versammelten 55 Veteranen der Jahre 1809 bis 1848 angebracht
Gestern abends ist die sogenannte Sebastiani Kaplle am Tummelplatz abgebrannt