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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Ein Friedrich List-Tag in Kuftein. Am letzten Novembertag des jahres 1896 versammelte sich auf die Anregung und unter der Führung des Univ. Prof. Dr. v. Scala aus Innsbruck eine kleine Schar von Verehrern des Nationalökonomen Friedrich List in Kufstein, um am Grabe dieses Märtyrers für die wirtschaftliche und nationale Einigung des deutschen Volkes die 50. Wiederkehr des Sterbetages Lists, der nach einem Leben rastloser Arbeit ferne von der Heimat auf tirolischen Boden seine letzte Ruhestätte gesucht und gefunden hat, in pietätvoller Weise zu begehen. ... Damals tauchte der Wunsch auf, Friedrich List möchte bei Kufstein ein würdiges Denkmal erhalten. ... Es galt ein altes Unrecht des deutschen Volkes gutzumachen, das nicht erkannt hat, was ihm dieser Mann war. ... Es soll ein weithin sichtbares Monument werden. Bildhauer Norbert Pfretschner in Charlottenburg, ein Sohn Kufsteins, hat bereits ein Modell gefertigt. Das Denkmal soll aus einer halbkreisförmigen antiken Säulenhalle bestehen, in welcher das Standbild Lists aufzustellen wäre. List selbst erscheint sitzend, in die Ferne blickend, fest in sich abgeschlossen. Auf den Vorschlag des Dichters Martin Greif hat Pfretschner eine zweite List Statue modelliert; sie zeigt den Geistesheros in der Kraft der Vierzigerjahre, sitzend, den Mantel überschlagen, das Haupt mit einem Arm stützend,…
Aus Kufstein wird zur Notiz in Nr. 214 berichtet, dass der Adler auf der Spitze des Spindlerdenkmales, ein Werk des Kufsteiner Kupferschmiedes Kruckenhauser ist
Enthüllung des Spindlerdenkmales in Kufstein
Die Zentralkommission für Kunst- und historische Denkmale. Dem vom Konservator Deininger entworfenen Programm für Restaurierungsarbeiten am St. Christoph Hospiz auf dem Arlberg beschließt die Zentralkommission zuzustimmen. ... Architekt Knörnschild teilt mit, dass er eine Rekonstruktion der in seinem Besitz befindlichen Ruine Kropfsberg plane und der Zentralkommission Gelegenheit geben werde, zu dem Projekt Stellung zu nehmen
In der Parkanlage jenseits der Innbrücke wird jetzt mit der Grundaushebung für das Thurner-Denkmal begonnen
Enthüllung des Hagerdenkmales in Oberdorf, einer Gemeinde der Fraktion St. Johann. ... In Vertretung des Sr. kaiserlichen Hoheit des Erzherzogs Eugen war Se. Exzellenz FML Handl Edler von Schemua erschienen und in dessen Begleitung waren Lambert Konschegg, k. k. Oberst und Alfred Pnonscha, k. k. Hauptmann, welche Herren in St. Johann im Gasthof zur Post übernachteten und morgens nach Oberndorf fuhren ... Ansprache des k. k. Bezirkshauptmannes von Alpenheim und des FML Schemua ... Im ganzen waren beim folgenden Umzug 22 Fahnen und 10 Musikkapellen anwesend (die Hagerfahne wurde vom Museum anlässlich des Festes entlehnt)
Am westlichen Eingang in den Stadtpark am linken Innufer wird sich in diesem Jahr noch das Denkmal für Franz Thurner erheben. Das Fundament ist bereits seit 2 Monaten fertig, ebenso ist die Büste, entworfen von Prof. Pfretzschner, im Guss fertig und wird demnächst in Innsbruck eintreffen; der Steinsockel, auf welchem die überlebensgroße Büste zu stehen kommt, wird von der Firma J. Linser nach dem Entwurfe des Prof. J. Fuß hergestellt etc.
Ein hübsches Marterl des Maler Pasedach aus Dresden, das an der Wegkapelle in der Jufenau für den im Oktober vergangenenen Jahres beim Schafsuchen verunglückten Gastwirt F. Kirchebner angebracht wird
Zentralkommission für Kunst und historische Denkmale. Das k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht gibt bekannt, dass es Schritte eingeleitet habe, damit bei Adaptierung des in den Besitz der Kreditanstalt für Handel und Gewerbe übergegangenen Hauses Maria Theresienstraße 36 in Innsbruck die mit Malereien geschmückte Fassade unversehrt erhalten werde
Zentralkommission für Kunst- und historische Denkmale. Das Ministerium für Kultus und Unterricht bewilligt für die Erwerbung der alten, aus dem Jahre 1559 stammenden Glocke aus der Pfarrkirche Ebbs eine Subvention von 800 Kronen unter der Bedingung, dass die Glocke im Ferdinandeum untergebracht wird. Konservator Grienberger berichtet, dass in der St. Leonhards-Kirche auf der Wiese bei Kundl am Gewölbe Malereien zutrage traten, welche dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts angehören dürften. Die vollständige Bloßlegung der Malereien wurde eingeleitet
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