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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Mit welchem Aufgebot von Arbeitskräften der Bau der Brennerbahn beschleunigt wird, beweist der Umstand, dass auf der Strecke von Innsbruck bis Bozen dermalen 16.000 Arbeiter beschäftigt sind, wo das vorige Jahr nur 12.000 Arbeiter thätig waren.
20.06., 21.06. und 22.06. 1865 – Bericht über den Baufortschritt auf der Brennerbahn; Tunneleröffnung an der Mühlthaler-Lehne: Nur noch 22 Monate und das riesige Dampfross wird den historisch berühmten Berg Isel durcheilen und an den steilen Abhängen des Sillthales und den jähen Lehnen des Brenners den Brennerpass erreichen!“ (Ingenieur Adolf Agular). Als nachträgliche Ergänzung unseres Berichtes können wir noch beifügen, dss infolge Abrutschungen und er schlechten Beschaffenheit der Mühlthaler Lehne die Linie im Mai vorigen Jahres verlegt und erst beschlossen ward, einen Tunnel zu bauen. Derselbe wurde Mitte Juni 1864 mittelst 6 Seitenstollen in Angriff genommen, welcher jeder eine Länge von 90 bis 120 Fuß hat. Von diesen Seitenstollen aus wurde der Hauptstollen getrieben, welcher am 13. Juni des Jahres durchschlagen wurde. Der ganze Tunnel ist 2746 Fuß lang. Bis jetzt sind 180 Fuß fertig gewölbt und 150 Fuß Wölbung in Arbeit. Der Tunnel ist der längste auf der hiesigen Brennerbahn
Gestern mittags erfolgte in dem Eisenbahnbau-Tunnel im Ahrner Walde ein theilweise Einsturz, wobei einige Arbeiter, wie man glaubt, 5 an der Zahl verschüttet wurden. Bis auf den Abend gelang es erst 2 der Verschütteten, jedoch bereits leblos zu Tage zu fördern; ebenfalls wurde gestern im Steinbruche oberhalb von Hötting bei dem erfolgten Absturzt eines mächtigen Steinblockes, welcher sich von beträchtlicher Höhe zufällsig loslöste, ein daselbst beschäftigter Arbeiter gestreif und stark beschädigt.
Winterfahrplan der Nordtiroler Eisenbahn
Der Bergiseltunnel steht kurz vor dem Durchbruch; s.a. 08.01.
Matrei, 21. Mai. Gestern ist unter entsprechender Feierlichkeit der Tunnel beim Schlossberg geöffnet worden.
Der Baufortschritt bei der Brennerbahn ist trotz aller misslichen Zwischenfälle ein befriedigender.
Gestern wurde in St. Jodok der dortige Eisenbahntunnel, der größte auf der Strecke zwischen Innsbruck und Bozen, unter großer Feierlichkeit eröffnet.
Gestern ist auf der Eisenbahnstrecke Innsbruck - Bozen mit der Schienenverlegung begonnen worden
Wie wir hören ist man bei der Brennerbahn auf unerwartete Hindernisse gestoßen. Der zur Einwölbung der Tunnels benützte Nagelflue-Stein hat sich in den zwei Tunnels unter Patsch und Mühltal als nicht stark genug erwiesen, um dem ungeheuren Druck des Berges zu widerstehen und soll im wahrsten Sinne des Wortes von der gewaltigen Wucht zermalmt worden sein, sodass eine neue Einwölbung mit Granit notwendig geworden ist.
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