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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Heilbäder und Kuranstalten

Ungeachtet des bisher für das Badeleben ungüstigen Wetters sind doch die besseren unserer Bäder bereits von Gästen besetzt und namentlich ist dies in dem durch die seit 200 Jahren berühmte Heilkraft seiner Quelle bevorzugte Bad Bad Egerdach der Fall, dessen Eigentümer es aber auch verstehen und angelegen sein lassen, ihren Badegästen auch an regnerischen Tagen den Landaufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Für den kommenden Monat sind dort viele Badezimmer jetzt schon bestellt, ein Beweis, das Egerdach heuer wieder aufs Neue zu Ehren kommen wird, was wir dem strebsamen Eigentümern, den Herren Meister, herzlich gönnen; s.a. 30.06.1855 (Vergleich mit Gastein; weibliche Gäste besonders willkommen).
Das Heilbad beim Gasthaus Au in Brixlegg (Eisen- und Alaun-Quelle) ist im Aufblühen begriffen.
Die Badeanstalt in Heiligenkreuz bei Hall ist, wie bekannt, eines der ältesten und am meisten besuchtesten in Tirol. Kranke, deren Zustand oft hoffnungslos erschien, haben hier in kurzer Zeit ihre Gesundheit wieder erhalten. Von besonderer Wirksamkeit gegen Hautkrankheiten, Ausschläge, Flechten etc. ist die hier befindliche Schwefelquelle, als Trink- und Badekur angewendet.
Das bekannte Heilbad zu Oberperfuss wird am 12. d. M. eröffnet; gez. Josef Netzer, Wirth und Badinhaber.
Man hört haufig die Klage, dass der Sauerbrunn von Obladis, der in gläsernen Flaschen nach verschiedenen Gegenden Tirols hin verschickt wird, so schwach sei, dass er kaum von gewöhnlichem Brunnenwasser unterschieden werden kann. Es hat diese Klage anscheinend vielen Grund für sich ... []
Bad Heiligenkreuz bei Hall (Reklame)
Eröffnung des Eisenbades Heilbrunn nächst Kitzbühel; Badeinhaber, Johann Harb
Wissenwertes über das Brennerbad: „Diese Heilquelle wird schon seit 1300 benützt; wurde aber am Ende des 16. Jahrhunderts durch Schnee und Gusslähnen völlig überschüttet. Im Jahre 1606 ließ Zacharias Geizkofler, Rath des Kaisers Rudolf II., die warme Quelle wieder reinigen und von dem zufließendem kalten Wasser abscheiden. Diesen Verdienst verewigt eine lateinische Inschrift auf einer Marmorplatte, die an der Südseite des Badhauses einigesetzt ist.
Das Badeanwesen zu Mühlau ist durch Kauf in den Besitz des praktischen Arztes und Professors Dr. Josef Walcher (einem Bruder des bisherigen Badeinhabers Johann Walcher) übergegangen.
Werbung für die Badeanstalt Heiligenkreuz bei Hall
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