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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Erfindungen und Technik

Dem strebsamen Tiroler Gottfried Axdorfer aus Innsbruck ist es gelungen eine vollkommen rauchlose Generator-Gasfeuerung zu finden, welche sowohl für Dampfanlagen als auch zu Kalkbrennöfen verwendbar ist
F.: Technische Rundschau (Das elektrophonische Klavier)
Seit einigen Tagen bemerken wir in der Maria Theresienstraße bei eintretender Dunkelheit auf einer großen transparenten Fläche das Erscheinen von weithin sichtbaren Annoncen und Landschaftsbildern aus verschiedenen Städten. Diese neueste Art von Reklame ist genau nach dem Muster der auf den großen Boulevards in Paris bereits sich vortrefflich bewährten Unternehmen ausgeführt; die Productionen finden allabendlich bei jeder Witterung statt
Wie wir vernehmen, wurde dem Schlossermeister Thomas Haidacher in Wilten auf ein neuartiges Küchenmesser ein Patent ertheilt. Dasselbe wird auf ein Schneidbrettl beweglich monitiert und gleitet, während man damit schneidet, selbsthätig vorwärts, wodurch das Schneiden von Brot und dergleichen spielend leicht geschieht. Wie uns mitgetheilt wird, sind die Vorbereitungen zur Herstellung des Artikels hier und in Fulpmes nahezu beendet und es wird diese neue Art Küchenmesser, welche in verschiedenen Größen verfertigt werden, in Kürze in den Verkehr kommen; s.a. 06.09. Reklame mit Bild
Der technische Klub feiert seinen 20jährigen Bestand. Die Heranziehung zur Abgabe von Gutachten verschafften dem Verein das größte Ansehen
Eine neue sensationell Erfindung ist der von Gottfried Axdorfer, Feuerungstechniker in Wilten, Fischergasse, erfundene und in den meisten Staaten patentierte Kohlensäure-Zapfhahn „Triumph“, welcher im wahrsten Sinne des Wortes ein Bier-Konservator genannt zu werden verdient und infolgedessen die allseitige Aufmerksamkeit auf sich zieht. Bei den bisher in Verwendung stehenden mit flüssiger Kohlensäure arbeitenden Bierausschankvorrichtungen wird die flüssige Kohlensäure in der Regel von oben dem Fassinneren zugeführt, so dass die die im letzteren enthaltene atmospährische Luft in die Flüssigkeit einpresst und diese demnach nicht frisch zu halten vermag. Entgegen dieser Einrichtung wird mittels dieses neu erfundenen Kohlensäurezapfhahns die Kohlensäure dem Fassinneren im unteren Teil zugeführt, sodass dieselbe durch die ganze Flüssigkeit aufsteigen muss, wodurch die in letzterer enthaltene Luft, sowie etwaige Unreinheiten ausgeschieden werden, wobei gleichzeitig das Bier immer neuerdings mit der nötigen Menge Kohlensäure gesättigt wird, daher stets rein, frisch und geschmackvoll erhalten bleibt. Durch die Verwendung des Kohlensäure-Zapfhahns „Triumph“, der bereits in London, Paris, Berlin, Brüssel, Wien und anderen Orten Österreichs mit glänzendem Erfolg erprobt wurde, ist des jedem Wirt möglich, seinen Gästen stets frisches und vorzüglich schmeckendes Bier verabreichen zu können
F.: Entdeckungen und Erfindungen (Dünger aus der Luft, Glasgefäße die nicht platzen, Liliputbogenlampe, Hewittlicht, Fotografie ohne Licht etc.)
F.: Technische Rundschau (Menschen als Fahrgäste des Flugdrachens; unsichtbare Strahlen in Wasserleitungswasser; das Radium in der Heilkunde etc.)
F.: Sensationelle medizinische Entdeckungen eines Tirolers: Außerordenliches Aufsehen hat auf dem in Leipzig in der dritten Aprilwoche stattgefundenen medizinischen Kongress des Münchner Professors Hermann Tappeiner mit seinen Mitteilungen über die Wirkungen des fluoriszierenden Lichtes hervorgerufen. Professor Tappeiner hat nachgewiesen, dass das Sonnenlicht, das durch fluorisziernde Substanzen hindurchgeht, einzelne Organismen, sowie Zellen höher oranisierter Lebewesen zum Absterben bringt und Enzyme (Gärungserreger), Bakteriengifte und Pflanzentoxine unschädlich macht. ... Professor Tappeiner ist ein geborener Tiroler, der Sohn jenes weithin bekannten, vor zwei Jahren verstorbenen Meraner Arztes Franz Tappeiner, dessen Namen in seiner Heimatstadt bis auf den heutigen Tag in ehrender Erinnerung gehalten wird
(Die drahtlose Telegrafie auf der Festung Kufstein.) Es wird wenig bekannt sein, dass der Erfinder der „drahtlosen“ Telegraphie der in Linz im Jahre 1753 geborene Franz Anton Ritter v. Spaun ist. Er gehörte zu den eigenartigen Erscheinungen, die das 18. Jahrundert hervorbrachte. ... Haft in der Festung Kufstein ... Pochzeichensprache mit einem Zellennachbarn. ... Die größte Schwierigkeit bestand darin, dem Nachbarn merklich zu machen, was es mit diesem Pochen für eine Bewandtnis habe, und dann zu ermitteln, ob er der deutschen Sprache kundig sei. Spaun fing damit an, vierundzwanzigmal an die Mauer zu klopfen. ... Nach den Schilderungen seiner Biografen deckten sich die Zeichen fast vollständig mit den Morseschen, welche jedoch erst 1844 in Aufnahme kamen
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