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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Zigeuner in Kramsach haben eine größere Anzahl von Hunden getötet. Fort mit diesen Leuten ist nun die Parole.
Eine aus 50 Köpfen bestehende Zigeunerbande wird aus Telfs vertrieben und zieht talaufwärts weiter
In Hochfilzen wird einer Gruppe von Zigeunern die Einreise nach Tirol verwehrt
Bekämpfung der Zigeunerplage
F.: Die Urheimat der Zigeuner
(Zigeunerplage.) Aus Thaur wird uns berichtet, dass dort eine Zigeunerin, welche beim Krämer Recheis 24 Kronen entwendete, verhaftet wurde. – Auch aus dem Oberinntal kommen Klagen. So zog unlängst eine Bande von 15 Köpfen das Tal hinauf. In Stams stahlen die Zigeuner zahlreiche Wahren und wurden deshalb in Mötz von der telegrafisch verständigten Gendarmerie angehalten. Es ist unbegreiflich, dass diese Plage eher im Zunehmen als im Abnehmen begriffen ist. Könnten dieses Leute durch energisches Eingreifen der Behörden nicht ferne gehalten werden?
(Verhaftung von Zigeunern.) Am letzten Samstag stieß ein zwei Mann starke Gendarmeriepatrouille im Gemeindegebiet von Götzens auf eine mehrköpfige Zigeunerbande. ... Wie sich herausstellte, befinden sich unter den drei Verhafteten zwei Bauerfänger, die am Freitag einem gewissen Nikolaus Gleißner aus Milders in Stubai einen Betrag von 60 Kronen herausschwindelten
Eine Zigeunerbande, bestehend aus 8 Familien, wurde am Samstag in der Nähe von Völs wegen Diebstahlsverdachtes angehalten und nach Innsbruck eskortiert
F.: Verfahren gegen die Zigeuner in Tirol im 16. und 17. Jahrhundert … In Tirol scheinen die Zigeuner erstmals in der Mitte des 15. Jahrunderts aufgetaucht zu sein … Erlässe … So trieben z. B. im August 1605 über 20 Zigeuner in Zirl ihr Unwesen … Auch Innsbruck hat in seinen Mauern Zigeunern ein ungastliches Heim geboten
(Endlich von der Karnerplage befreit.) Aus Hall schreibt man uns: Bekanntlich schlugen schon seit Jahren in dem bewachsenen Bette des Weißenbaches zwischen Mils und Hall, kaum dass der Schnee verging, mehrere Karnerfamilien ihr Lager auf, zerrissen die Zäune zum Feuermachen, besuchten die Kartoffel- und Krautfelder und führten dort überhaupt ein sehr freies Leben etc. … Die nicht Zuständigen wurden verjagt und ihnen mit der Ausweisung gedroht
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