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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Aus Imst schreibt man uns: Hier ist der Zustrom von Landstreichern, Vaganten und Stromern jeder Art und Sorte derart im Anwachsen begriffen, dass sich der Magistratssekretär genötigt sah, seinem Dienst zu entsagen und denselben zu künden, weil er durch dieses Vagantenwesen ganz in Anspruch genommen wird, indem er sich ausschließlich nur mit dem Kontrollieren der ununterbrochen zuströmenden Leute, mit Debattieren und Verhandeln mit denselben, mit Anweisung von Nachtlager und Verpflegung, mit Requirieren des Ersatzes sowie mit Geben und Requirieren von Vorschüssen befassen muss, dabei noch manchen Insulten seitens Betrunkener ausgesetzt ist und schließlich noch Gefahr läuft, die eigentlichen Gemeindeagenden vernachlässigen zu müssen
Zigeunertransport nach Bosnien
F.: Die Dörcher; s.a. 27.09. Am Samstag brachten wir im Feuilleton eine Skizze über das tirolische Dörcherwesen im Allgemeinen. Im zweiten Absatz dieses Artikels kommt der Satz vor: „Die Dörcher haben ihren Stammsitz in den armen Dörfern Mötz und Schönwies im Oberinntal und in Stilfs iom Vinschgau.“ Sonst kommt im ganzen Feuilleton der Name Mötz nicht vor. Trotzdem erhielten wir gestern vom Verschönerungsverein Mötz eine Zuschrift, worin derselbe gegen eine solche „Schmähung“ des Ortes protestierte
Alois P., ein Korbflechter aus Silz
(Wer weiß etwas?) Die Bevölkerung von Silz wird von einem aggressiven Bettler aus Riga belästigt. Vier Monate schweren Kerker wegen öffentlicher Gewalttätigkeit und Wachebeleidigung. Die Abgabe in eine Zwangsarbeitsanstalt nach verbüßter Haft wird für zulässig erklärt
„Karrnerleut“ in Fieberbrunn
Zigeunerplage in Göriach, Nikolsdorf; Lichtenberger und Herzenberger
Bettelbrief: „Armer Krüppel, 53 Jahre alt, an Händen und Füßen lahm, gänzlich arbeitsunfähig, ist durch Unglück seiner Schwester mit dem Haus, wo er grundbuchlich erhalten werden müsste, verkauft worden und ist es ihm leider unmöglich dort zu bleiben. Hat bei seiner Schwester, wo er durch 15 Jahre in Verpflegung standt, in der Hunoldstraße 23, 1. Stock, rechts, frei, gesunde Wohnung und Pflege. Da der Käufer außer dem Haus jede Zahlung verweigert, bitte ich auf diesem Wege edle Menschenfreunde, ihm mit dem, was er noch zu seinem dürftigsten Lebensunterhalt benötigt, zu unterstützen.“
(Unterstandslose.) Tagtäglich werden von der Sicherheitswache Unterstandslose aufgegriffen, dann und wann melden sie sich selbst im Rathaus und nach der Nächtigung gehen sie wieder. Ein Dutzend kommt fast jeden Tag in Polizeigewahrsam
(Das Messer.) Aus Imst meldet man uns: Am 29. v. Mts. kamen die Karner Anton Federspiel und Peter und Anton Grünauer in der hiesigen Bahnhofrestauration hart aneinander, wobei das Messer als Waffe in Aktion trat und es beiderseits blutige Köpfe absetzte
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