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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Wie die Schützenzeitung vermeldet, ist in Achenkirch das schöne Haus des dortigen Landarztes abgebrannt
Völs spendet für die Abbrändler in Laas Geld, Kartoffel und Türken
Noch immer wird für die durch den Brand geschädigten Laaser Familien gespendet (Telfs, Zirl)
Waldbrand in Rattenberg
12.09. und 15.09. und 16.09.1862 – Innsbruck war gestern abends 6 Uhr von einem Brandunglück betroffen, welches bei dem geringsten Luftzuge - an gewöhnlichen Wind gar nicht zu denken - leicht die halbe Altstadt hätte vernichten können. Wie allgemein erzählt wird, entstand das Feuer durch unglückliches Gebahren des Hausknechts der K. Adam´schen Spezereihandlung mit Licht bei einem Spiritusfasse im Magazine. Der Spiritus fing augenblicklich Feuer, und da der von demselben selbst ergriffene Hausknecht ins Freie stürzte und die Thüre offen blieb, so strömten die Flammen und der Rauchqualm sofort in die unteren Räume des Hauses und gleichzeitig durch alle vier Stockwerke die hölzerne Stiege entlang in den Dachraum. Es währten keine 10 Minuten, so stand das ganze Haus an der Nordseite in hellen Flammen und war derart von Rauch erfüllt, dass die Rettungsmannschaft in manchen Zimmern nur auf dem Boden kriechend dieselben untersuchen und sich selbst vor dem Ersticken kaum erretten konnten. Menschen und Effekten konnten nur noch aus den Fenstern gerettet werden, wobei sich einige Packträger und die Rettungsabteilung besonders hervorthaten, sodass kein Verlust eines Menschenlebens zu beklagen ist. Ferner war die hochw. Welt- und besonders die Klostergeistlichkeit, die Kaminfeger, Zimmerleute und Maurer, das löbl. Militär und hundert Andere…
Heute früh nach 4 Uhr brannte in der Höttinger Au die ehemalige Huter´sche Ziegelei, welche später durch Hrn. Putzenbacher in eine Wagenschmier-Fabrik und Pechsiederei umgewandelt ward, samt mehreren Vorräthen dieses Geschäftszeiges nieder. Der Morgennebel war so stark, dass man in der Stadt den Brand gar nicht bemerken und erst nach erhaltener Meldung von dort Löschrequisiten und Mannschaft entsenden konnte
Gestern wurde am Prügelbau der erste Beweis geliefert, dass es mit der Reorganisation der hiesigen Feuerlöschanstalten thatsächlicher Ernst ist. Nach einer zweckentsprechenden Ansprache des Herrn Bürgermeisters Adam an die hier versammelten Bürger wurden vor denselben mehrfache Probe-Übungen mit den Spritzen, Leitern und Schläuchen vorgenommen. Derlei Proben werden nun in kurzen Zwischenräumen folgen, damit auf dieses Weise die Gebrechen unseres Feuerlöschwesens entdeckt und für immer abgestellt werden. Auch die Rettungsabtheilung wird nunmehr bedeutend verstärkt
Brand in Mariastein: Um Mitternacht brach im Waschhaus des dortigen Stiftsgebäudes Feuer aus, welches, da Alles im tiefsten Schlafe lag, alsbald das Schullokal ergriff und das ganze Stiftsgebäude samt Kirche, ja den ganzen Ort zu verheeren drohte, wenn der Ausbreitung des Feuers nicht alsbald Schranken gesetzt worden wären. Leider besaß das bedeutende Dorf keine Feuerspritze, sodass es nur durch die eiligste Herbeiholung der Feuerspritze des ¾ Stunden entferntesten Dorfes Unterlangkampfen gelang, dem verheerenden Elemente Halt zu gebieten
Im Dorfe Ebbs brannte das Gemeinde-, Armen- und Pfründtnerhaus ab
Verheerender Brand in Stilfs (26 Häuser eingeäschert, 120 Familien obdachlos)
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