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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Die Bürgerausschusssitzung befasst man sich mit der Ausrüstung der Innsbrucker Feuerwehr
Am 20. d. Mts. brannte zu Angedair, Bezirk Landeck, das Galleler Haus nebst zwei Städeln ab
Die Stadt Kitzbühel schaffte einen aus der Spritzenfabrik des Herrn Johann Grassmair in Wilten angeferftigten, patentierten Wasserzubringer und zugleich auch eine Spritze an; Demonstration der Leistungsfähigkeit
Brand in Rum
In Schlaiten brannte vorige Woche ein Bauernhof ab.
Am Neujahrstag sind in Tarrenz von halb 3 bis halb 7 Uhr aus bisher unbekannter Ursache 5 Häuser nebst Ökonomiegebäuden, worunter jene des Boten Karl Zoller sich befindet, niedergebrannt. Die näheren Erhebungen sind im Zuge begriffen
Glücklicherweise waren die Verheerungen des Feuers in der Spinn- und Webefabrik zu Absam nicht so bedeutend, wie sie gestern bei Schluss des Blattes die Gerüchte dahier sein ließen, immerhin aber ist der Schaden, des es anrichtete, ein sehr bedeutender. Das Erdgeschoß ist gänzlich ausgebrannt, die dort aufgestellten Maschinen sind zum großen Theil ruiniert, ungeheuere Baumwollvorräthe sind zu Grunde gerichtet. Die oberen Stockwerke sind ebenfalls mehr oder weniger beschädigt. Das Feuer soll in einer der im Erdgeschosse stehenden Maschine zur Zerreißung der Wolle, „Wolf“, oder in der Sprache der Fabriksarbeiter „Wollteufel“ genannt, infolge ihrer ungeheuern Drehgeschwindigkeit durch Reibung entstanden sein. Mit unglaublicher Geschwindigkeit erfasste das Feuer die nächstgelegenen Wollvorräthe und theilte sich durch einen durch alle 4 Stockwerke gehenden Aufzug den übrigen Stöcken mit. []
22.04., 23.04. und 24.06.1868 – Der gestrige Sonntag war für das Benediktinerstift Fiecht bei Schwaz ein großer Unglückstag. Das ganze Stift nebst dem Gotteshause und Thurm wurde ein Raub der Flammen. Der Brand brach um 1 Uhr Nachmittags aus. Die Ursache ist noch nicht festgestellt, wahrscheinlich ist es, dass entzündete Schlacken eines Kamines, welche auf das durch die andauernde Sonnenhitze ausgetrocknete hölzerne Dach niederfielen, den Brand entzündeten, der sogleich mit einer solchen Wuth um sich griff, dass diese Gebäude, trotz der von allen Seiten herbeigeeilten Hilfe, nicht gerettet werden konnten. Von Anfang schon trat Wassermangel ein, so dass das entfesselte Element um so leichter um sich greifen konnte. Die Nebengebäude blieben jedoch unverletzt. Die gewölbte Kirche steht noch. Der Chor ist eingestürzt. Die Bibliothek und das Archiv wurden gerettet. Ein etwaiger Unglücksfall ist nicht zu beklagen. Am Abend entfernte sich der Rauch des Brandes wie ein dichter Nebel bis über die 5 Stunden entfernte Haller Aue herauf. Die Knauft´sche Landspritze aus Innsbruck war an der Brandstätte von 3 Uhr Nachmittags bis Mitternacht in Thätigkeit. Die Stiftskirche ist bei der vaterländischen Assekuranz mit 20.500 fl. assekuriert. [] In der Kirche ist der Chor mit den Nistl´schen Sculpturen und die Orgel vollständig…
In Seefeld brannte am 21. d. Mts. das obere Asphaltfabriksgebäude nieder. Das selbe stand im Eigentum der Gemeinde Reith
Die Conventualen des Stiftes Fiecht werden, wie man hört, vorerst nach Georgenberg ziehen.
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