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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Gestern verschied nach kurzem Krankenlager auf seinem Ansitz in Pradl, dem Leonardi-Schlössl, wo er in schlichter Zurückgezogenheit lebte, Herr Dr. jur. Ferdinand von Egger zu Marienfrid, Tiroler Landmann und Großgrundbesitzer im 79. Lebensjahr. Mit ihm ist einer der wenigen noch Lebenden zu Grabe gegangen, die im Jahre 1848 den Grenzkrieg in Südtirol in den Reihen der Innsbrucker Akademiker mitgemacht haben. Er gehörte der 2. Kompagnie derselben an
Prinzessin Mathilde von Coburg, deren Zustand sich gebessert zu haben scheint, ist aus Cannes nach Innsbruck zurückgekehrt
Gestern abends ist Prinzession Mathilde von Coburg gestorben. Sie wurde am 17. August 1877 in der Villa Amsee als Tochter des Prinzen Ludwig von Bayern geboren, hat also nicht einmal ein Alter von 29 Jahren erreicht. Seit 1. Mai 1900 war sie mit dem Prinzen Ludwig von Sachsen Coburg und Gotha, Herzog von Sachsen und Hauptmann im ersten Tiroler Kaiser Jägerregiment, vermählt. Sie hinterlässt zwei im zarten Alter stehende Kinder: dem Prinzen Antonius, gibt zum Innsbruck am 17. Juni 1901, und die Prinzessin Maria, geboren zu Innsbruck am 10. September 1904. Die Prinzessin, eine schöne Frau, war von jeher schwächlich und freute sich keiner besonderen Gesundheit. Man erinnert sich an den schweren Anfall, den vor zwei Jahren im hiesigen Stadttheater erlebt. In der letzten Zeit litt sie an Tuberkulose und suchte heuer im Frühjahr in Cannes an der Riviera Gesundung … Die Armen unserer Stadt haben an ihr eine große Wohltäterin, die verschiedenen katholischen Vereine eine einflussreich Unterstützerin verloren; s.a. 10.08
Todesanzeige von Luise von Eccer ab Echo Edle von Marienberg, geborene Edle von Ferrari, Hofratswitwe – Zell am Ziller, am 12. Jänner 1907
Baronin Braunschweig hat nach dem Tode ihres Gemahls den Entschluss gefasst, ihren Wohnort von Hötting nach München zu verlegen. In Frau Braunschweig, der Besitzerin der Villa Braunschweig neben dem Margarethinum, verlieren viele Arme eine stets hilfsbereite Spenderin
Todesanzeige Arthur Reichsgraf zu Wolkenstein (Blumenspenden werden dankend abgelehnt) S. 8 – Heute verschied hier im Alter von 71 Jahren Arthur Reichsgraf zu Wolkenstein, Freiherr zu Rodenegg, Salegg und Hauenstein, Herr und Landmann in Tirol, k. k. Kämmerer, Ritter des Franz Joseph-Ordens u.s.w., ein würdiger Repräsentant des alten angesehenen tirolischen Grafengeschlechtes der Wolkensteiner. Graf Wolkenstein war am 4. Jänner 1837 zu Silz im Oberinntal geboren und zwar im Schloss Petersberg, das zu jener Zeit im Besitz der Wolkenstein´schen Familie war. Nach Absolvierung der Gymnasialstudien trat er in das 3. österr. Kürassierregiment ein, Krankheit zwang ihn aber nach kurzer Zeit, die militärische Laufbahn aufzugeben. In der folgenden Zeit widmete er sich insbesondere der Landwirtschaft. Von 1875 bis 1878 fungierte der Verstorbene als Präsident der Pferdezuchtkommission in Tirol, später war der Präsident der nordtirolsichen Landwirtschafts-Genossenschaft. Auch die Stelle eines Referenten der Tiroler Adelsmatrikel vertrat er eine Zeit hindurch. Graf Wolkenstein wurde im Jahre 1870 vom Großgrundbesitz in den Tiroler Landtag entsendet, wo er sich der liberalen Partei anschloss. Mit Erlass vom 8. Oktober 1878 erfolgte seine Ernennung zum Landeshauptmann-Stellvertreter und 1881 wurde er in den Reichsrat gewählt. Eine zeitlang saß Graf Wolkenstein als Substitut des Grafen Melchiori im Landesausschuss. Durch viele Jahre…
Gestern abends verschied hier Frau Baronin Marie Pach zu Haufenheim und Hoheneppan, Sternkreuzordensdame und Hofdame weiland Ihrer königl. Hoheit Herzogin Klementine von Sachsen-Coburg und Gotha, Inhaberin des bayrischen Theresienordens und des bulgarischen Ordens „Ordre du Souvenier“ Die Verstorbene war 75 Jahre alt
Das Grabmal der Prinzessin Mathilde von Sachsen-Coburg und Gotha auf dem Friedhof zu Rieden
Generalkonsul v. Külley, k. k. österr. ung. Generalkonsul, und die gräfliche Familie verließ heute mit dem Zug um 5.15 Uhr abends Nizza und hat sich nach Tirol begeben, um in Innsbruck dauernden Aufenthalt zu nehmen
Wie bereits kurz berichtet wurde, starb hier am 28. Dezember 1907, nachdem er noch das Weihnachtsfest mit den Seinen in aller Frische gefeiert hatte, der k. u. k. Kämmerer Wilhelm Fidelis Graf von Salis-Zizers. Geboren auf dem Erbgut seiner Familie zu Zizers im Kanton Graubünden am 4. Dezember 1849 … studierte er zuerst die Rechte, wandte sich aber dann seiner ausgesprochenen Neigung folgend, den technischen Wissenschaften zu und trat 1883 in den Dienst der k. k. Staatsbahnen ein. am 15. September 1881 vermählte er sich in Innsbruck, wo er seine ganze Dienstzeit verbrachte, mit der Gräfin Schaffgotsch. Dieser Ehe entstammten zwei Töchter, Marie Franziska und Marie Therese Salis. – An dem Leichenbegängnis beteiligten sich außer den nächsten Verwandten, von denen wir Baronin Spiegelfeld, Gräfin Julie Trapp, Franz von Gali, Hans von Gali, Oberstleutnant battista von Bavier mit Gemahlin, Gräfin Andrea von Marzani und Baron Salis mit Gemahline nennen, an erster Stelle der offizielle Vertreter Sr. kaiserl. Hoheit des Herrn Erzherzogs Eugen, Rittmeister Szmrecsany, Dienstkämmerer, ferner der Herr Statthalter Baron Spiegelfeld, Exzellenz Baron Call mit Gemahlin, sowie Herr Staatsbahndirektor Ritter von Drathschmid … und noch viele andere
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