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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Jagdpacht und Jagdgebiete

Die hohe und niedere Jagd in der Gemeinde Absam soll verpachtet werden
Der Herr Fürststatthalter v. Lobkowitz, General v. Giani, Fürst Auersperg und Graf Gondrecourt haben sich in das Thal Stillup, wo ein paar Tage auf Gemsen gejagt wird; s.a. 11.10. feierlicher Empfang in Zell, das festlich beleuchtet war. Vor dem Absteigequartier waren die weltlichen und geistlichen Behörden nebst mehreren Deputationen zum Empfange versammelt; Empfangsfeierlichkeiten auch in Mayrhofen
Se. Hoheit der regierende Herzog Ernst von Coburg-Gotha, Besitzer der ausgedehnten, theils eigenthümlichen, theils gepachteten Jagdreviers in der Riss, in Scharnitz und Pertisau, ist Willens, den Achenthaler See zum Fischfang zu benützen. Die Verhandlungen wegen pachtweiser Überlassung des Sees auf eine Reihe von Jahren sind bereits eingeleitet und hat der hw. Herr Abt des Benediktinerstiftes Fiecht, der Eigenthümer des See´s, in Rücksicht des löblichen Zweckes, unter sehr bescheidenen Bedingungen sich bereit erklärt, dem bezüglichen Ansuchen zu entsprechen.
Verpachtung von kaiserlichen Jagden
Im Coburg´schen Jagdrevier wurden in diesem Jahr 87 Gemsen, 9 Hirsche und 4 Tiere erlegt.
Bericht über die Jagden im Zillertal: „Die letzten Steinböcke in der Floiten wurden in den siebziger Jahren geschossen, und in den letzten Dezennien unseres gegenwärtigen Jahrhunderts wäre es bald dahin gekommen, dass auch der letzte Gamsbock geschossen worden wäre. Diese Jagdverhältnisse haben sich in den letzten Jahren überrraschend vorteilhaft geändert. Nachdem Se. Durchlaucht Fürst Auersperg vom hohen Aerar den ganzen Jagdbezirk der k.k. Försterei Mairhofen und ebenso die Gemeindejagden von den dortbezirklichen Gemeinden gepachtet hatte, vermehrten sich die Gemsen unter der Jagdverwaltung des ebenso als kühnen Gemsenjäger, wie als sorgsamer Gemsenheger bekannten k.k. Försters Hochleitner eben so stark als wie die Schafherden des Patriarchen Abraham. Heuer wurde nun vom hohen Aerar auch der ausgedehnte Jagdbezirk von Gerlos an den Fürsten Emil von Fürstenberg verpachtet, daher auch in diesem Jagdrevier der seit einigen Jahren durch sorgsame Schonung gehegte Wildbestand bald durch zahlreiche Rudel blühen wird. Die hiesige Bevölkerung ist für diese Jagdverpachtungen so eingenommen, dass die vier Gemeinden des Reviers Mayrhofen und die Gemeinde Zell den durchlauchtigsten Jagdpächter Fürsten v. Auersperg zu ihrem Ehrenbürger ernannt haben.
Die Jagd der Gemeinde Brandenberg wird demnächst kaiserliches Jagdgebiet werden. Einer gewaltigen Hebung der nordtirolischen Jagd kommt dieses Ereignis gleich. Zum Schutze werden 14 Jäger dort angestellt; s.a. die Richtigstellung vom 14.11.1876 („Das im Frühjahr v. Jahres aufgetauchte Gerücht, dass die Jagd von Brandenberg eine kaiserliche werde, hat sich bis jetzt noch nicht besthätigt, jeodch sind die Unterhandlungen wegen Übernahme dieser Jagd in die ärarischen Forstverwaltung im Gange und damit dürfte der erste Schritt hiezu geschehen sein.
Die Jagd in den ärarialischen Forsten des Achentales, deren Pächter die beiden jungen Grafen Mitrovsky in den letzten Jahren waren, soll dem Vernehmen zufolge über deren Beider im Laufe des vergangenen Jahres erfolgten Ableben von dem Fürsten Breda, einem österreichischen Kavalier, übernommen werden.
Am Mittwoch ist der Herzog von Meiningen im Vomperloche zur Hofjagd in seinem dortigen Revier angekommen
Der regierende Herzog von Sachsen-Altenburg befindet sich gegemwärtig auf „Waidmannheil“ im Gaistal (zwischen Leutasch und Ehrwald), um dort Jagden abzuhalten
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