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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Jagdrecht

Um dem Wunsche der Herren Jagdinhaber des Bezirkes Innsbruck zu entsprechen, hat das k.k. politische Bezirksamt die Verfügung getroffen, dass vom 1. Jänner 1857 angefangen jeder Jagdberechtigte eine vom Bezirksamte ausgefertigte Jagd-Lizenzkarte bei sich führen wird, um sie auf Verlangen der k.k. Gendarmerie sowie des k.k. Forst- und Gemeind-Aufsichtspersonals damit ausweisen zu können, wodurch somit die erwähnten Organe in die Lage gesetzt sind, im Forste betretene Jagdexcendenten erkennen und der Behörde überantworten zu können.
Brief aus München an den Tiroler Boten: „Bei uns darf keine Rehgeiß, am allerwenigsten in jetziger Jahreszeit, geschossen werden; wie es sich in diesem Punkt bei Ihnen mit den jagdpolizeilichen Bestimmungen verträgt, im Jänner Rehgeiße so massenhaft zu schießen, darüber erlaube ich mir kein Urteil. Nur das sei bemerkt, dass man sich hier sehr wundert, dass in Tirol die Jagd so wenig geschont zu werden scheint“
Im Monate September befinden sich in Tirol nachbenannte Wildarten in der Schonzeit: Gabler, Spießer und Thiere von Hochwild, Rehgeise, sowie Gems- und Rehkitze, dann Auer- und Birkhennen (das ganze Monat). Bis zum 15. September alte und galte Hochwildthiere
Jagdkarte für den Kaiser
Söll: Ein Hegeabschuss endet mit einem Strafverfahren
Plenarversammlung des Landeskulturrates. Thema Wildschadensvergütung. Beschluss, den ständigen Ausschuss zu beauftragen, ein neues Jagdgeetz auszuarbeiten