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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Im Ferdinandeum seit einigen Tagden das äußerst gelungene und meisterlich ausgeführten Porträt des vor zwei Jahren hier verstorbenen Kajetan Sweeth ausgestellt. Der Künstler desselben, Hr. Georg Köck wurde nämlich von der Museumsleitung beauftragt dieses Bild des ehemaligen Adjutanten und Leidensgefährten Andreas Hofer´s für die Ferdinandeums-Sammlung herzustellen, welchem Auftrag der Künstler mit Benützung seiner nach dem Leben entworfenen Zeichnng und mit Zuhilfenahme der persönlichen Erinnerung, so ausgezeichnet entsprach, dass man ihm nur gratulieren kann; s.a. 22.06.
In Mantua hinterlassen die Österreicher, wenn sie diesen Platz den Italienern räumen, ein Denkmal, welches dem Tiroler Helden Andreas Hofer von den Kaiserjägern errichtet ward. Im Jahre 1823 schon hatte dieses Regiment die Gebeine Hofers nach Tirol gebracht. Bei der Einfahrt in die Thore der Festung erblickt man, sobald die Citadelle passiert ist, zur Rechten einen kleinen grünen Winkel, halb Garten, halb Hof, wie sie häufig zwischen den Wällen und Mauern befestigter Plätze angetroffen werden. Hier erhebt sich im Hintergrunde, kaum 200 Schritte vom Citadellenthor und der Straße entfernt, mit dem Wall ansteigend, ein kleines dichtes Gehölz, ein Gebüsch von Erlen, Maulbeerbäumen und Weiden, und unter diesem steht, gleich unter den ersten Stämmen und am Fuße des Walles, ganz an derselben Stelle, wo ihn die Kugel getroffen, ein starker vierseitiger Monolith. Er schimmert auffallend aus den Bäumen hervor und trägt die Aufschrift: „Andreas Hofer, 20. Februar 1810.“ Darunter ein Kreuz aus dem Stein hervortretend und in derselben Weise, pyramidenförmig geschichtet, dreizehn Kugeln.
In Landeck wird alljährlich die Erinnerung an den 1. Juli 1703 durch Gottesdienst, Pöllerknall und eine Prozession zu jener Stelle gefeiert, wo die letzten Überreste der bairischen Truppen niedergemacht wurden (Pontlatzer Brücke).
In Gnadenwald wird der 100-ste Geburtstag Kaspar Speckbachers gefeiert (s.a. das Denkmal in Rinn, 25.07.)
Programm der Andreas Hofer Feier
Andreas Hofer und seine Nachkommen
Georg Köck malt nach der Erinnerung zweier alter Männer aus Tulfes ein Bildnis des Freiheitskämpfers Speckbacher
Johann Edler von Hofer, der zweitältester Enkel Andreas Hofers ist am 7. des Monats in Wien im kräftigsten Mannesalter gestorben.
Beiträge zur Kriegsgeschichte von Anno 1809 (Bericht des Pfarrers von Maria Hilf an den Bischof von Brixen, Fortsetzung 31.12.)
Von Andreas Hofer existieren zwar viele, doch so verschiedenartige Bildnisse, dass das, was allen gemeinsam ist, außer dem Bauerngewande lediglich auf den gewissen Bart des Sandwirths sich beschränkt. Es gibt jedoch noch ein Bild, freilich das einzige, welches nach dem Leben gemalt worden ist, und zwar jenes Bild, welche von dem bekannten Maler Altmutter zur Zeit, als Hofer in der Burg residierte, angefertigt worden ist. Dieses Bild wurde noch zu Lebzeiten des Künstlers Eigenthum der Familie Joas, kam vor mehreren Jahren mit einem Mitgliede derselben Familie nach Salzburg, wurde aber kürzlich von dem Herrn Grafen von Meran angekauft und kommt auf dessen Burg Schönna bei Meran. Das merkwürdige Bild bleibt somit dem Lande erhalten.
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