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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Seit gestern ist bei Unterberger das Porträt des tirolischen Schützenhauptmannes und Siegers bei Mauls und Oberau (1809), Georg Hatzl ausgestellt; mit der Herstellung des Bildnisses war der Kunstmaler J. Büche betraut. Erst nach längeren Nachforschungen gelang es, das nöthige Material herbeizuschaffen, nach dem der Künstler sein Porträt ausführen konnte.
Ein angeblich nicht veröffentlichtes Schriftstück Andreas Hofers
Unweit des Schupfenwirtshauses stand einst eine Kapelle, in welcher Andreas Hofer, der fromme Führer der Schützen vor der Schlacht zu beten pflegte. Diese Kapelle musste später, als man die Straße verlegte, abgebrochen werden. Nun erhebt sich neben der Straße eine neue Kapelle, die mit allerlei Erinnerungen an die Heldenzeit von 1809 geschmückt ist und Andreas Hofer Gedächtniskapelle heißen soll
Die Andreas Hofer Gedächtniskapelle in der „Schupfen“.
Die Geldschatulle Andreas Hofers
Kapellenweihe am Pest- und Kriegerfriedhof in Häusern bei Ampass und Gedenktafel-Enthüllung am Gasthof „Römerstraße“ für den Schützenhauptmann Kaspar Sautner. Im Pest- und Kriegerfriedhof liegt die Mehrzahl der Bewohner von Ampass aus den Jahren 1635 und 1636, als dort der schwarze Tod wütete, ferner viele Landesverteidiger und bayrische Krieger aus den Kämpfen im Rauschwald und um Ampass am 26. Oktober 1809 begraben. Nach der Tradition sollen es über 100 Mann gewesen sein. Kaspar Sautner, Römerwirt in Ampass, zeichnete sich 1797, dann 1809 an der Zillerbrücke aus, wurde hierauf beim Einmarsch Leverbres von den Feinden in seinem Haus gefangen genommen, an den Schweif eines Pferdes gebunden, von Ampass nach dem Saggen in Innsbruck geschleift, dort standrechtlich zum Tode verurteilt, jedoch auf Fürbitten einer dem kommandierenden General bekannten Dame entlassen. ... Sautner starb im Jahre 1853; s.a. den ausführlichen Bericht vom 30.05. über die Einweihung, bei der auch Herzogin Mathilde von Coburg anwesend war; s.a. 31.05. auch der Verfertiger des Altärchens, Bildhauer Alois Zwerger aus St. Ulrich in Gröden, hat sich eingefunden, ferner Gräfin Taxis mit Tochter und Baron Myrbach mit Gemahlin
F.: Eine Haller Patriotin von 1809. Theres Rott, vulgo „Rottenramml“, Tochter des Salinenarbeiters Franz Rott, 1786 in Hall geboren, war die Schwester des den meisten Landesverteidigern von 1809 befreundeten Johann Rott, dessen Kraft und Mut in den von Herrn Professor Flir herausgegebenen „Bildern aus den Kriegszeiten Tirols“ in einem schönen Gedichte gefeiert werden (Rott zeichnete sich durch die Rettung des Landesverteidiger Abteilungsanführers Empl aus und war Spionin und Depeschenbötin
Aus dem Kriegsjahr 1809: Andreas Hofer und die Schlägerung von Alleebäumen auf dem Fürstenweg in Wilten
Eine Erinnerung aus dem Tiroler Befreiungskampf. Der Steckbrief gegen den Schützenmajor Speckbacher: „Joseph Speckbacher ist ohngefähr 45 Jahre alt, von großer, etwas untersetzter Statur, hat ein längliches Gesicht, eingefallene Backen, eine schwarzgelbe Gesichtsfarbe, die in den Backen etwas rot ist, eine hohe Stirne, große, graue Augen, schwarze Augenbrauen, einen wilden Blick, große Nase, gewöhnlichen Mund, spitziges Kinn,. schwarzen Schnurbart der kurz aber gewichst ist, schwarzen Backenbart und solche Haare, die hinten etwas lang geschnitten sind. Er trägt am Kopf einen runden Hut mit einer kleinen Scheibe ....“
Bayrische Zeitungsstimmen über Andreas Hofer vom Jahre 1810
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