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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Björnson Björnstierna (Björnstjerne), der berühmte Dichter Norwegens, sowie der Schriftsteller Ludwig Steub halten sich innerhalb der Mauern von Innsbruck auf (s.a. 26.10.1874., 07.11.1894; 08.05.1895 und den ausführlichen Bericht vom 20.07.1895 , sowie auch 23.07.1895.; 23.05. und 27.09.1898)
In Igls befinden sich heuer 330 „stabile“ Sommergäste, also um 112 mehr als das Dorf Igls Einwohner zählt.
Flaue Fremdensaison (vermutlich wegen des in Bayern ausgestreuten Gerüchtes, dass im Inntal die Blattern grassieren)
Vom 15. Mai bis 18. August zählte das Wildbad Brenner 1.118 Gäste
In Hall soll ein Solebad mit Park und Kurhaus entstehen; Gründung einer Aktiengesellschaft
Berichte über Bäder im Unterinntal (der Abt von Monte Cassino weilt im Volderbad; Bad Mehrn bei Brixlegg ist jüngst von einem Wiener angekauft worden; bei Gicht, Hautkrankheiten etc. hilft das Franciski-Bad in Häring
Franz Defregger nächtigt im Gasthaus „zum goldenen Adler“.
Der Monat August war in Bezug auf den Fremdenbesuch für Innsbruck sehr günstig, indem ungefähr 6.000 Fremde die Stadt berührten und wenigstens einmal hier übernachteten.
Der amerikansiche Dichterkönig Henry Wadsworth Longfellow hat auf den Tod einen schwungvollen Hymnus gedichtet, der für Tirol das besondere Interesse hat, dass der Eingang des Gedichtes auf das Grabmal Maximilians in der Hofkirche zu Innsbruck Bezug nimmt, woraus hervorgeht, dass der gefeierte Sänger für unser Alpenland, das er in den Jahren 1836 und 1869 besuchte, eine lebhafte Erinnerung bewahrt hat.
Das Bad Rothenbrunn in Sellrain ist aus den Händen des bisherigen Besitzers Hoppichler in das Eigenthum des Bäckermeisters Federspiel dahier übergegangen, und wird die Wirtschaft dortselbst pachtweise vom ehemaligen Kaffeeschank-Besitzer Josef Eigentler geführt. Es ist nun wohl zu hoffen, dass die bisher so arg vernachlässigte Wirtschaft dortselbst einer solchen Platz machen wird, die den Ruf dieses beliebten Ausflugsortes und heilkräftigen Bades wiederum so heben wird, wie es die Örtlichkeit verdient.
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