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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Hans Gasser wird in Bälde in Innsbruck ankommen, um in Innsbruck auf dem hiesigen Friedhofe das Grabmonument für Landeshauptmann Klebelsberg aufzustellen. Das Monument ist aus drei in Marmor ausgeführten Figuren bestehend und stellt den Tod des hl. Josef vor; s.a. 19.07.)
Die Innsbrucker fordern die Entfernung der „unglückseligen“ Ziegelpflasterung in den Arkaden des Westfriedhofs (der Ziegelstaub lagert sich auf den Monumenten ab und verunstaltet diese)
Der alte städtische Friedhof, welcher gegen Ende des 15. Jahrhunderts angelegt wurde und seit dem bis vor einem Dezenium die sterblichen Überreste der Innsbrucker aufgenommen hat, ist nun mit 15. November gänzlich geschlossen worden und steht erst zu erwarten, was mit diesem Platz nun geschehen soll.  
Der Maler Plattner hat wieder einen Carton für die Friedhofskapelle vollendet. Es stellt den Untergang aller irdischen Herrlichkeiten dar, und zeigt die Schule des Cornelius. Plattner ist übrigens kein unbefangener Nachahmer, er bewegt sich selbständig; gerade dieser Carton zeichnet sich durch Großartigkeit der Erfindung und Auffassung aus. Auch die Farbskizze ist fertig. Gegenwärtig arbeitet Plattner an den Skizzen für die Gewölbekappen („Die vier letzten Dinge“)
Friedhofskunst: Besonders rühmend hervorgehoben zu werden verdient die Peter Spielmann´sche Grabplatte aus Laaser Marmor vom vaterländischen Künstler Dominik Trenkwalder (Christus und der ungläubige Thomas) sowie das großes Freskobild „Der Untergang alles Zeitlichen“ von Franz Plattner, welches allerdings noch nicht ganz fertiggestellt ist
Gegenwärtig ist Herr Bildhauer Grissemann aus Imst beschäftigt, das von ihm in Marmor gearbeitete Grabdenkmal für Herrn Josef Gugler in den Arkaden des hiesigen Friedhofs aufzustellen. Dasselbe stellt einen auferstandenen Heiland dar.
Der Historienmalers Platter hat einen neuen Carton vorgelegt, das „Neue Jerusalem“ nach der Apokalypse, als Schlussbild für die Ausschmückung der Vorhalle der Friedhofs-Kapelle. Die Komposition dieses schönen Bildes ist nicht weniger trefflich als die seiner übrigen Fresko-Bilder in der dortigen Vorhalle. Es wurde daher der einstimmige Beschluss gefasst, den Künstler mit der Ausführung dieses Bildes zu beauftragen, der für dasselbe 3.500 fl. beansprucht, ein gewiss mäßiges Honorar für eine so bedeutende Arbeit.
In der linkseitigen Mittelarkade des städtischen Friedhofes ist kürzlich in der Gugler´schen Grabstätte ein vom tirolischen Bildhauser Grissemann ausgeführte Statue, den auferstandenen Christus darstellend, aufgestellt worden, die jedoch nicht gerade als Meisterwerk des Genannten bezeichnet wird
Friedhofskunst: Gemälde von Fr. Plattner in der Kleißner´sche Arkade (Christus mit erhobenen Arm, in der Hand das Buch Genesis haltend); die Gugler´sche Arkade ziert eine Marmorstatue Grissemanns.
Dem Bildhauer Grissemann wird die Restaurierung des Wolkenstein´schen Grabmonumentes übertragen und beschlossen, dasselbe zur Erinnerung an die im alten Friedhof Ruhenden im neuen aufzustellen.
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