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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Der Österreichische Hof wird vom dermaligen Eigenthümer Riedl an die an die Gebrüder Beer verpachtet
Versteigerung der Sonnenwirths-Behausung („Hotel zur goldenen Sonne“) und der Pernwerth´schen Behausung, welche beide Behausungen aneinander gebaut und vollständig verbunden sind; 72 Fremdenzimmer, mehrere Speisesalons, Schankzimmer, Küchen- und Speisegewölbe, geräumige Keller und Verkaufsgewölbe, samt den dabei befindlichen Stöcklgebäuden und Saalbau, Stallungen, Wagenremissen, Hofräumen, drei eigenen Brunnen und zwei Gärten von ca. 400 Quadrat-Klaftern, sowie der dazu gehörigen radizierten Wirthsgerechtsame. Ausrufpreis ist 136.000 fl. (Verlassenschaft nach Tobias und Elisabeth Grießer)
Das in der Neustadt gelegene bestrenomierte Hotel zur „goldenen Sonne“ wird versteigert (Verlassenschaft nach Tobias und Elisabeth Grießer); das Gebäude besteht aus der vier Stock hohen eigentlichen Sonnewirtsbehausung und aus der angebauten dreistöckigen sogenannten Pernwerth´schen Behausung; 72 Fremdenzimmer, mehrere Speise-Salons, Schankzimmer, Küchen- und Speisegewölbe, schöne geräumige Keller und Verkaufsgewölbe, samt den dabei befindlichen Stöcklgebäuden und Saalbau, Stallungen, Wagenremissen und Hofräumen, drei eigene Brunnen und zwei Gärten von ca. 400 Quadrat-Klaftern, sowie der dazugehörigen radizierten Wirtsgerechtsame; Ausfrufpreis 136.000 fl.; siehe auch den Bericht vom 12.06. (das Hotel wird schließlich vom Zahlkellner Hoernacker aus Wien erworben; der Preis der Fahrnisse per 20.000 fl. wurde in bar erlegt, die 136.000 fl. bleiben hypothekarisch auf dem Anwesen zu 41/2 Prozent liegen.)
Das neue Gasthaus, dem Bahnhofe gegenüber, wird, wie wir hören, das Schild „Hotel Europe“ erhalten.
Das Hotel Europa ist seit gestern eröffnet. Es ist ein Hotel Garni. (Inhaber Scheiner und Klaissner).
Ganzseitige Reklame des Conditors Nepomuk Munding; s.a. 19.07.1898 ... Ein Teil der Zimmerwände des neuen Gastzimmers ist mit Tuffstein verkleidet, aus dessen kleinen Höhlungen kleine Gnome neckisch hervorlugen, ein Teil ist hingegen getäfelt und tapeziert ...
Benedikt Eschenlohr (Reklame für Wintergartenrestauration und Handelsgärtnerei im k. k . Hofgarten)
Der Bierwastl-Garten ist heuer bedeutend herausgeputzt worden. Der Besitzer desselben, der noch vor nich langer Zeit allen modernen Einrichtungen konsequent fern blieb, hat seit ein paar Jahren diese Hartnäckigkeit aufgegeben. Die alten gut österreichischen Halbkrüge, welche sich hier noch immer erhalten hatten, mussten der allgemein üblichen bayrischen weichen, und heuer ist nun gar die Gasbeleuchtung eingeführt worden, sodass es eine wahre Pracht ist, abends in dem schön erleuchteten Garten zu verweilen. Zudem ist ein neuer Kegelplatz hergestellt worden, freilich auf dem früheren Platze, wo das nahe Gerümpel die übrigen Gäste geniert, und auch der alte zum Schutz gegen das Unwetter dienende „Rheumatismuskasten“ ist renoviert worden. Dass das Bier beim „Wastl“ gut ist, brauchen wir nicht beizufügen. Die übrigen vielen Schankgärten haben keine Neuerung erlitten, wohal aber sind noch zwei entstanden, nämlich bei der „Stadt München“ und vor dem Hotel „Europa“, welch letzterer auf eine höchst abgeschmackte Art mit einem hölzernen Zaune eingefriedet wurde. Dieser trägt ebensowenig zur Stadtverschönerung bei, als derjenige bei den Anlagen vor dem Museum und das am Giebel derselben befindliche ganz schadhafte Basrelief.
Im Schöpf´schen Schankgarten bei der Kapferer´schen Brauerei hat gestern abends das am Sonntag wegen Gewitters unterbliebene Konzert der Musikkapelle der Erzherzog Rainer-Infanterie unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Herrn Melusin stattgefunden. Der genannte hübsch hergerichtete Garten ist zu derlei Konzerten sehr geeignet, da er geräumig und die Musikkapelle unter der Veranda beim Wohngebäude ganz passend postiert werden kann. Küche und Keller lassen nichts zu wünschen übrig. Das Konzert war gestern auch zahlreich besucht und hatte der Wirtshaupächter Herr Schöpf alles aufgeboten, um seine Gäste zufrieden zu stellen, sogar an Raketen und griechischem Feuer fehlte es nicht
Elisabeth Schensleben, Wirthin in Sistrans, wehrt sich mit einer einseitigen Entgegnung gegen den Vorwurf der Wucherei (Reaktion der Angegriffenen auf die Insertion in den Innsbrucker Nachrichten Nr. 168)
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