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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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In Kufstein und Rattenberg werden falsche Banknoten zu 100 fl. in Umlauf gesetzt, die alle die Serie M.a.Nr. 54364, sowie oben unter den zwei Engeln die Nr. 39 und den Buchstaben E tragen
Nationalbank: Wie zählt man eine Million?
Gestern hat hier beim k.k. Landesgericht die Hauptverhandlung gegen die des Verbrechens der Nachahmung öffentlicher Creditpapiere und er Verbreitung der Falsifikate angeklagten Brixenthaler vor eine Fünf-Richterkollegium begonnen. Den Vorsitz führte der Herr Landesgerichtspräsident v. Scheuchenstuel in Person. Als Staatsanwalt fungierte Herr Oberstaatsanwalt Dr. Haselwanter. Die Verlesung nahm zwei Stunden in Anspruch. Nach einer in derselben enthaltenen Angabe eines der Angeschuldigten wäre die Wirthin Urschula Sillober die eigentliche moralische Urheberin der vorliegenden Verbrechen, indem dieselbe aus Geiz den in bedrängten Umständen befindlichen Metzger Balthasar Oberlindober zu Hopfgarten ermuntert hätte, falsche Banknoten á 100 fl. bei dem Photographen Vetter in Brixen anfertigen zu lassen, wozu ihm die Sillober Geldvorschüsse gemacht hätte. [] s.a. die Berichte vom 27.10., 28.10. und 10.12. d.J.. Über den Hauptangeklagten Oberlindober wird eine Kerkerstrafe von 15 Jahren verhängt, die Mitangeklagten fassen Kerkerstrafen von 6 bis 10 Jahren aus
Gegenstände der Bürgerausschusssitzung vom 10. und 13. November: 8. Adaptierung von Lokalitäten zur Unterbringung der Sparkasse. Es wurden dem Komitee zwei Pläne behufs Umbaues des der Stadtgemeinde gehörigen Hauses Nr. 47 (Tschurtschenthaler-Haus) für die Sparkasse vorgelegt. Das Komitee erklärte sich für den Haas´schen Plan, weil derselbe mehr benützbare Räumlichkeiten, der Huter´sche Plan aber nur größere Gänge verspricht. []; s.a. 19.04.1866
Zwei angeblich mit Ameiseneiern (!) handelnde Obermiemingerinnen werden mit gefälschten Banknoten aufgegriffen
„Der Titel Volksbank ist bloßer Firlefanz; die Band könnte genausogut Gemeindebank oder Baumwollspinnerbank heißen. Die Volksbank will Geld verdienen, dass ist alles.“
Heute findet im städtischen Rathaus-Saale dahier die Versammlung der Gründer der Bank für Tirol und Vorarlberg (s.a. die Bewilligung und Genehmigung der Statuten am 11.12).
Durch Bemühungen einflussreicher Persönlichkeiten des Marktes Schwaz und Umgebung dürfte in Bälde dort eine Sparkassa errichtet werden. Bereits haben verschiedene der angesehensten Namen und Firmen nicht nur aus Schwaz und Umgebung, sondern auch von hier Garantien bis 50.000 fl. für die Einlagegelder übernommen und auch unverzinsliche Darlehen diesem Institute zur Verfügung gestellt
Nachdem sich das im verflossenen Sommer gebildete Konsortium zur Gründung einer Bank für Tirol und Vorarlberg definitiv aufgelöst hat, taucht in den Blättern das Gerücht auf, dass die Wiener Franko-Bank dahier eine Filiale zu errichten gedenke.
Generalversammlung des Sparkassenvereins. Es war dieselbe die erste Generalversammlung dieses Vereins seit seinem 50jährigen Bestehen. Von den 127 Garanten, welchen den Verein bilden, waren 75 anwesend. Der Vorsteher der Sparkasse, Herr Bürgermeister Dr. Johann Tschurtschenthaler stellte bei dieser Versammlung den Antrag, zur Feier des 50jährigen Bestandes 60.000 fl. aus deren Reserve-Fonde zu gemeinnützigen und wohltthätigen Zwecken zu widmen, und zwar 30.000 fl. zur Errichtung einer städtischen Pfandleihanstalt, 14 für den städtischen Armen-Fond etc.
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