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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Der Gestank der Abortgruben der Klosterkaserne lässt bei den Vorübergehenden und den Besitzern der gegenüberliegenden Häuser große Zweifel entstehen, ob die notwendigen Desinfektionsmaßnahmen auch wirklich durchgeführt werden
Diarrhöen in Folge des Genusses von verdorbenen Bier lassen den Ruf nach verstärkten Kontrollen laut werden.
Widerstände gegen die Errichtung eines Choleraspitals am Innrain
Gegenwärtig grassiert zu Hippach im Zillerthale eine bösartige Krankheit, deren Hauptmerkmale Erbrechen, Durchfall und Besinnungslosigkeit ist. In vielen Fällen erfolgt binnen drei Tagen der Tod. Binnen 8 Tagen sollen in genannter Ortschaft bereits 10 Personen dieser Krankheit erlegen sein
Am 23. d. Mts. wurde zwischen Flirsch und Schnann ein großer fremder Hund, nachdem er mehrere andere Hunde gebissen hatte, erschossen. Sein ganzes Benehmen und die Sektion konstatierte die Hundswuth. An seinem Halsbande war eine 5 Schuh lange Kette befestigt, die er von Bregenz, wo er seinem Eigenthümer entlief, mit sich schleppte
In Reutte wurde ein Kind von einem tollwütigem Hund gebissen
Der Hebammenunterricht an der hiesigen chirurgischen Lehranstalt beginnt am 2. Oktober und dauert 6 Monate.
In Nord- und Südtirol weilt derzeit eine ziemliche Anzahl von „Choleraflüchtlingen“ aus Italien
Tollwut in Kufstein; Schilderung des tragischen Todes des 5-jährigen Karl Z. [] „Da bei der großen Gefahr der Ansteckung die Isolierung des kranken Knaben in dem Wächterhause unmöglich war, so wurde derselbe samt dem Bette, worin er sich befand, in die daige öffentliche Krankenanstalt übertragen und dort in einem eigenen Zimmer untergebracht. Obwohl die Erscheinungen der Wasserscheue sich immer mehr entwickelten, so konnte doch von einer ärztlichen Behandlung des Kindes keine Rede sein, indem es hartnäckig sowohl Speise und Trank, als auch Medikamente in welcher Form auch immer, zu sich zu nehmen standhaft weigerte und heftige Erstickungsanfalle bekam, wenn man ihm etwas beibringen wollte. Am 6. d. Mts. erlag nun dasselbe seinem Leiden.“
Eine Doktorin der Medizin: Dem Hofrath Prof. Oppolzer und seinen zahlreichen Hörern wurde gestern (22.) eine ganz unvermuthete Überraschung zu Theil; es erschien nämlich in der Klinik des Herrn Professors eine Doktorin und stellte sich demselben nach dessen Erscheinen auf der Klinik vor. Der gutmüthige Professor führte sie darauf zu den einzelnen Betten der Klinik und machte sie mit den hiesigen Einrichtungen theilweise vertraut, wobei er es nicht unterließ, durch allerlei liebenswürdige Späße die Doktorin sowohl, als die anwesenden Hörer und Patienten zu erheitern. Wie man hört, soll die Frau Doktorin aus Petersburg sein; sie wurde in Zürich diplomiert. Bei Prof. Braun ist ist als ordentliche Hörerin der Geburtshilfe eingeschrieben
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