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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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(Ein interessanter Glockentransport.) Der Transport der neuen Glocken für die Finkenberger Kirche über den ziemlich steilen Weg von Mayrhofen nach Finkenberg hinauf war ein vielbesprochenes Ereignis. 72 Männer spannten sich ein, um die vier Glocken (1400 Kilo) hinaufzuschleppen, zum Teil über die Felder, jeden Schneefleck ausnützend, größtenteils aber auf aperem, zum Glück hartgefrorenem Boden. 26 Mann zogen an der Großen, 16 an der Kleinen. Leicht gings hinauf, obwohl steile Stellen (28 Prozent) und 200 Meter Höhenunterschied zu überwinden waren
(Eine Glocke vom Turm gestürzt.) Aus Silz meldet man uns: Als am Sonntag ein heftiges Gewitter ausbrach, wurden auch die Wetterglocken geläutet. Bei dieser Gelegenheit wäre bald ein Unglück geschehen, da die kleine Glocke sich loslöste und herunterfiel. Zum Glück wurde von der Glocke niemand getroffen
(Glockentransport). Aus Zirl wird geschrieben: Heute mittags wurde die gesprungene Glocke mittels Flaschenzuges vom Turm gebracht und auf einem Wagen zur Glockengießerei der Firma Graßmayr in Wilten geliefert. Es war eine große Arbeit, die über 2000 Kilo schwere Glocke vom Turm zu bringen und es mussten mehrere Tage hiezu verwendet werden. Als die Glocke durch das Dorf geführt wurde, weinten viele Leute, in Erinnerung daran, dass sie 163 Jahre die andächtigen Bewohner zur Kirche rief
(Glockenguss.) Aus Zirl schreibt man uns: Heute halb 11 Uhr wurde von der Firma Graßmayr in Innsbruck unsere Glocke gegossen. Der Guss, welcher 3 Minuten dauerte und eine Hitze von 1700 bis 1800 Graden erforderte, gelang nach Ansicht aller vorzüglich. Der Ofen, der durch 12 Stunden geheizt war, gab eine Hitze, welche im betreffenden Raum kaum auszuhalten war. Von Zirl waren der Seelsorger, der Gemeindevorsteher und die Gemeinderäte anwesend. Die 1900 Kilogramm schwere Glocke, deren Umguss über 3000 Kronen kostet, wird anfangs Mai in Zirl vom Abt des Stiftes Wilten feierlich eingeweiht werden
Neue Glocken für die Gemeinde Zell a. Z.
Neues Geläute für die Frühmesskirche in Pfunds, eine Spende des Hoteliers Ed. Senn und seiner vor einem Monat verstorbenen Gattin
(Die Glocken vom alten Höttinger-Turm.) Gestern wurden die zwei großen Glocken der alten Höttinger Pfarrkirche vom Turm herabbefördert; sie mussten zuvor an Ort und Stelle in Stücke geschlagen werden, das der Transport anders nicht möglich gewesen wäre. Die Stücke werden in der hiesigen Graßmayr´schen Gießerei eingeschmolzen und für den Guss des neuen Geläutes mitverwendet werden. Die zwei kleineren Glocken, das Sterbeglöckchen und die Gebetglocke dürften noch längere Zeit erhalten bleiben. Sie stammen noch aus der Glockengießerei der Firma Zach in Hötting und sollen nur einmal im Jahr, und zwar am Fest Allerheiligen, geläutet werden
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