Volltextsuche

Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


Zur Startseite
Zur Jahresübersicht von ANNO


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

Musikinstrumente

Im Ferdinandeum ist gegenwärtig ein Pianoforte von A. Morherr ausgestellt
Eine Geige des Jakob Stainer wird zum Verkauf angeboten (um den Preis eines brauchbaren Fortepianos)
Man schreibt dem „Tiroler Bothen“ aus Pfunds: Als man hier jüngst daran ging, Einige im Violinenspiel zu unterrichten, suchte man aus der alten Rüstkammer Instrumente hervor, die zu diesem Zweck als ausreichend empfunden wurden. Eines davon war eben schon recht schwarz, und bei der näheren Untersuchung gewahrte man einen innen angeklebten Zettel mit der Inschrift: „Jakob Stainer, Geigenmacher in Absam, Tirol 1645.“ Wir haben daher eine Stainer-Geige vor uns, die schon in den nachfolgenden Jahren (1646) auf dem Chore dahier verwendet worden sein dürfte, denn es heißt in den Kirchenrechnungen z.B. 1648: „Den Spielleuten zu Oster Zehrung 23 kr.“. Es versteht sich von selbst, dass nach gemachter Entdeckung die Violine, die sonst keiner namhaften Reperatur bedarf, in sorgfältige Verwahrung genommen wurde.
Der aus dem Lechtal stammende Autodidakt Norbert Lechleitner stellt dem staunenden Publikum im Redoutensaal sein Pansynphonion vor. (Es handelt sich um ein Klavier, ein Harmonium und eine Orgel in einem Stück)
Die Kiendl´schen Zittern werden mit der Fortschrittsmedaille prämiert
Das vom Mechaniker Herrn Lechleitner konstruierte Zither-Harmonium, das bereits bei der jüngsten Ausstellung im Klosterkasernenhofe die Blicke von Musikfreunden auf sich wandte, wird heute Abend in der Akademie Baron Klesheims seine Probe bestehen. Frl. Rosa Höllwarth hatte die besondere Gefälligkeit, sich zum Spielen desselben bereit zu erklären, obwohl sie nur 2 Tage Gelegenheit hatte, sich auf dem ihr fremden Instrumente zu üben.
Infolge der glänzend ausgefallenen Umarbeitung und Vervollständigung der hieseigen Stadtpfarrorgel mit 33 Registern durch den Orgelbauer Sies wurden demselben weitere Reperaturen und Umbauungen hiesiger Kirchenorgeln übertragen, die er soeben zu Ende geführt hat (die Orgeln in der St. Johanneskirche mit 12 Registern, in der Franziskanerkirche mit 24 Registern, in der Ursulinenkirche mit 16 und im Positiv mit 6=22 Registern).
Zur permanenten Ausstellung des Tiroler Gewerbevereins. Zwei Instrumente aus der hiesigen Fortepiano-Fabrik des Engelbert Mohrherr, die sich gegenwärtig in der hiesigen Ausstellung befinden, fesseln nicht nur durch ihr elegantes Äußerers, sondern auch durch ihre qualitätvolle Verarbeitung (System Steinway). Weil wir gerade bei den Musikinstrumenten sind, so fällt uns noch ein, dass sich auch Kuhschellen, nicht Glocken, sondern sogenannte Glumpen oder Klöpfen – aus der Handlung von Ortner & Stanger hier in der Ausstellung befinden.
Engelbert Morherr, Klavierfabrik in Innsbruck, Höttingergasse 4 (Reklame mit Bild); s.a. 09.08.1862
Das Homoludium des Hrn. Marberger (eine Art Klavier)
« StartZurück12WeiterEnde »
Seite 1 von 2