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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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In der Nähe des Waldrastbergers treibt sich dermal ein großer Bär herum, auf welchen von den Schützen der Umgegend – bisher aber ohne Erfolg – Jagd gemacht wird.
Der im Stubaital erlegte große Bär ist heute hier eingetroffen und wird gegen einen Eintrittspreis von 3 kr. Im Gasthause zum weißen Kreuz zur Schau aufgestellt; der so eingehende Betrag gehört dem wackeren Schützen, welcher am Fuße von dem Bären arg verletzt wurde, ehe es einem anderen zu Hülfe geeilten Schützen gelang, dem Unthier vollends den Garaus zu machen.
Sicheren Nachrichten aus dem Stubaitale zufolge soll sich dort auch heuer wieder ein Bär gezeigt haben, und zwar in derselben Gegend, wo im vorigen Winter sein solcher sich eingefunden hatte. Letzterer ist samt seinem tragischen Ende in einer großen Weihnachtskrippe am Schönberg figürlich verewigt worden.
Eben in der Wagner´schen Buchhandlung erschienen: „Anleitung zur Zucht und Dressur aller Arten der Jagdhunde“ von A. L. Hohnau
In jüngster Zeit wurden im Zillertal zwei sogenannte „Raggelhähne“ (Rackelhähne) - Bastarde von Spielhahn und Auerhennen – geschossen. Diese Vögel gehören zu den größten Seltenheiten; außer dem Ferdinandeum bewahrt nur noch ein Museum in der Schweiz ein ausgestopftes Exemplar.
Um dem Wunsche der Herren Jagdinhaber des Bezirkes Innsbruck zu entsprechen, hat das k.k. politische Bezirksamt die Verfügung getroffen, dass vom 1. Jänner 1857 angefangen jeder Jagdberechtigte eine vom Bezirksamte ausgefertigte Jagd-Lizenzkarte bei sich führen wird, um sie auf Verlangen der k.k. Gendarmerie sowie des k.k. Forst- und Gemeind-Aufsichtspersonals damit ausweisen zu können, wodurch somit die erwähnten Organe in die Lage gesetzt sind, im Forste betretene Jagdexcendenten erkennen und der Behörde überantworten zu können.
Die hohe und niedere Jagd in der Gemeinde Absam soll verpachtet werden
Brief aus München an den Tiroler Boten: „Bei uns darf keine Rehgeiß, am allerwenigsten in jetziger Jahreszeit, geschossen werden; wie es sich in diesem Punkt bei Ihnen mit den jagdpolizeilichen Bestimmungen verträgt, im Jänner Rehgeiße so massenhaft zu schießen, darüber erlaube ich mir kein Urteil. Nur das sei bemerkt, dass man sich hier sehr wundert, dass in Tirol die Jagd so wenig geschont zu werden scheint“
Ein Zirler „Schafbue“ präsentiert in Innsbruck zwei gefangene Steinadler; s.a. 09.06.
Aus dem Grißeltal (Zweig des Lechtales) wird gemeldet, dass daselbst ein Bär sein ständiges Hauptquartier aufgeschlagen habe und von den Schafherden des Thales sein Leben friste, ohne dass man seiner bisher habhaft werden konnte
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