Volltextsuche

Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


Zur Startseite
Zur Jahresübersicht von ANNO


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
Se. Hoheit der regierende Herzog Ernst von Coburg-Gotha, Besitzer der ausgedehnten, theils eigenthümlichen, theils gepachteten Jagdreviers in der Riss, in Scharnitz und Pertisau, ist Willens, den Achenthaler See zum Fischfang zu benützen. Die Verhandlungen wegen pachtweiser Überlassung des Sees auf eine Reihe von Jahren sind bereits eingeleitet und hat der hw. Herr Abt des Benediktinerstiftes Fiecht, der Eigenthümer des See´s, in Rücksicht des löblichen Zweckes, unter sehr bescheidenen Bedingungen sich bereit erklärt, dem bezüglichen Ansuchen zu entsprechen.
Schwaz: Die feindselige Stellung, welche der Herzogs von Coburg in jüngster Zeit gegen Österreich eingenommen hat, schien den Wilddieben dieser Gegend einen Anlass zu bieten, um im Bächentale und in der Riss ihrem Handwerk nachzugehen (der Herzog ist dort Jagdberechtigter). Wir vernehmen aber aus sicherer Quelle, dass die Gerichtsbehörden bereits strenge und energische Maßnahmen in Anwendung gebracht haben, um das Eigentum zu schützen.
Verpachtung von kaiserlichen Jagden
Jagdunfall in Ebbs
Im Coburg´schen Jagdrevier wurden in diesem Jahr 87 Gemsen, 9 Hirsche und 4 Tiere erlegt.
Jägerschmaus im Gasthof Schiff in Innsbruck
Bericht über die Jagden im Zillertal: „Die letzten Steinböcke in der Floiten wurden in den siebziger Jahren geschossen, und in den letzten Dezennien unseres gegenwärtigen Jahrhunderts wäre es bald dahin gekommen, dass auch der letzte Gamsbock geschossen worden wäre. Diese Jagdverhältnisse haben sich in den letzten Jahren überrraschend vorteilhaft geändert. Nachdem Se. Durchlaucht Fürst Auersperg vom hohen Aerar den ganzen Jagdbezirk der k.k. Försterei Mairhofen und ebenso die Gemeindejagden von den dortbezirklichen Gemeinden gepachtet hatte, vermehrten sich die Gemsen unter der Jagdverwaltung des ebenso als kühnen Gemsenjäger, wie als sorgsamer Gemsenheger bekannten k.k. Försters Hochleitner eben so stark als wie die Schafherden des Patriarchen Abraham. Heuer wurde nun vom hohen Aerar auch der ausgedehnte Jagdbezirk von Gerlos an den Fürsten Emil von Fürstenberg verpachtet, daher auch in diesem Jagdrevier der seit einigen Jahren durch sorgsame Schonung gehegte Wildbestand bald durch zahlreiche Rudel blühen wird. Die hiesige Bevölkerung ist für diese Jagdverpachtungen so eingenommen, dass die vier Gemeinden des Reviers Mayrhofen und die Gemeinde Zell den durchlauchtigsten Jagdpächter Fürsten v. Auersperg zu ihrem Ehrenbürger ernannt haben.
Für Jäger: Im Jahre 1865 wurden in der Monarchie (ohne Ungarn) noch für 178 erlegte Bären, 1037 Wölfe und 9 Luchse Taglien (Taggelder) bezahlt; davon entfallen auf Tirol und Vorarlberg 8 Bären.
Aufruf an die mutigen Jäger aller Nationen um stehenden Fußes in Algerien den Löwen, den Panther und andere reißende Thiere unter der Führung des Herrn Pertuiset, Löwentödter, zu jagen.
Am 16. d. Mts. verstarb 97-jährig, Herr Urban Öfner, Landesverteidiger und emeritierter Wildschütz in Oberleutasch, der Welt wenig bekannt, einst aber um so mehr den bairischen Jägern, die jedoch alle schon vor ihm in das Grab gebissen. Von 6 Fuß Höhe und gigantischem Bau schien er für das Waidwerk geschaffen, und als das edle Waidwerk ihn nicht offen stand, suchte er die romantische Schattenseite, das Wildschützenleben auf, das durch den Reichthum der bairischen Reviere auf ihn bezaubernd zu wirken schien.
« StartZurück12345678910WeiterEnde »
Seite 3 von 35