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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Die Jagd der Gemeinde Brandenberg wird demnächst kaiserliches Jagdgebiet werden. Einer gewaltigen Hebung der nordtirolischen Jagd kommt dieses Ereignis gleich. Zum Schutze werden 14 Jäger dort angestellt; s.a. die Richtigstellung vom 14.11.1876 („Das im Frühjahr v. Jahres aufgetauchte Gerücht, dass die Jagd von Brandenberg eine kaiserliche werde, hat sich bis jetzt noch nicht besthätigt, jeodch sind die Unterhandlungen wegen Übernahme dieser Jagd in die ärarischen Forstverwaltung im Gange und damit dürfte der erste Schritt hiezu geschehen sein.
Die Jagd in den ärarialischen Forsten des Achentales, deren Pächter die beiden jungen Grafen Mitrovsky in den letzten Jahren waren, soll dem Vernehmen zufolge über deren Beider im Laufe des vergangenen Jahres erfolgten Ableben von dem Fürsten Breda, einem österreichischen Kavalier, übernommen werden.
Am Mittwoch ist der Herzog von Meiningen im Vomperloche zur Hofjagd in seinem dortigen Revier angekommen
In Reviere der Höttinger-Zirler Jagdgesellschaft glückte es dem sehr thätigen Zirlerjäger, vulgo Krax, in einem Einschnitt oberhalb der Wände des Hechenbergs, dem Jaufenthal, ein Uhunest zu entdecken, die beiden alten Uhus mit umwickelten Eisen lebend und unverletzt zu fangen und das Junge, das beiläufig die Größe einer Henne hat und schon selbst frisst, auszunehmen. Da das Nest in einer höchst unzugänglichen Felswand steckte, so bot die Arbeit des Fangens und Ausnehmens bedeutende Schwierigkeiten, welche aber von dem schwindelfreien Zirler der mit marderartiger Gewandtheit ohne an einem Seile sich zu halten, über die Wand hin zum Nest stieg, gelöst wurden. Im Nest fand sich noch ein unausgebrütetes Ei vor. Die Küche war gut bestellt, was man aus den Überresten eines Spielhahnes, eines weißen Hasen und einer Bergmaus, die im Neste lagen, schließen konnte..
Der regierende Herzog von Sachsen-Altenburg befindet sich gegemwärtig auf „Waidmannheil“ im Gaistal (zwischen Leutasch und Ehrwald), um dort Jagden abzuhalten
Ein seltener Fang wurde neulich von einem Jäger in Telfs gemacht, der eine ganze Uhu-Familie dem Neste binnen weniger Tage entnahm. Dieselben harren nun dortselbst eines Liebhabers seltener Vögel, dem sie jederzeit kaufweise überlassen werden.
In der Gegend von Volders wurde von einem Fischer ein mehr als 20 Kilo schwerer Huchen im Inn gefangen (nicht so groß ist das in Völs gefangene Exemplar s.a. 28.04.1879)
Ein Jochgeier wurde am 20. v. Mts. auf einer Alpe des Stubaithales von einem Bauern mit einem Schlageisen gefangen und nach Innsbruck zum Verkauf gebracht. Nach längerem vergeblichen Ausbieten wurde der Adler von Herrn A. Witting, Handelsmann hier, angekauft. Dieser vermeintliche Steinadler wurde nun von Herrn Norbert Pfretschner, ehemaliger herzoglicher Jagdverwalter, als 4 – 7järhiger Goldadler (aquila chrysaetos) erkannt.
Wilddiebe im herzoglich-coburgischen Jagdrevier gestellt (stammen alle aus Zirl)
(Zur Fischzüchterei.) Se. Excellenz der Herr Statthalter geruhten am vergangenen Montage die künstliche Fischzucht der ersten hiesigen Fischerei-Gesellschaft mit seiner Gegenwart zu beehren. Nach einer schwungvollen Anrede Sr. Excellenz durch den Vorstand der Gesellschaft Hr. Oberhauser, worin der schöne Zweck der Gesellschaft – die Bevölkerung des heimischen Fischwassers – betont wurde, geruhten Se. Excellenz unter Leitung des hiesigen Universitäts-Professors Herrn Dr. Oellacher, der sich in diesem Felde der Embryologie einen Weltnamen gemacht hat, die bereits vollendete Entwicklung des Forellen-Eies mittelst des Mikroskops mit besonderer Befriedigung zu besichtigen, besah sich die vielen schönen Utensilien zum Betriebe der englischen Fliegenfischerei und machte endlich dem versammelten Ausschuss die freudige Mitteilung, vom 1. Jänner an der Gesellschaft als Mitglied beizutreten
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