Volltextsuche

Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


Zur Startseite
Zur Jahresübersicht von ANNO


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
In der Gemeinderaths-Sitzung am 25. Juni wurde in vertraulicher Sitzung der Bericht über die Niederlassung der barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuze dahier und die Nomintation des Stadtpfarrers nebst den Ehegesuchen und Aufnahme in den Gemeindeverband verhandelt. Bei Verhandlung der Frage über die Niederlassung der Kreuzschwestern hat der Gemeinderath einstimmig die Ersprießlichkeit des Wirkens derselben in der äußern Privatkrankenpflege anerkannt und hat deshalb gegen ihrern ferneren Aufenthalt in der bisherigen Weise auch bei vermehrter Anzahl der Schwestern nichts einzuwenden. Der Gemeinderath wünscht jedoch nicht, dass durch dieselben eine neue klösterliche Genossenschaft hier gegründet werde, noch dass ihnen in ihrem neuen Haus, wenn auch nur zum Zwecke des Unterrichts und ihrer Novizinnen, die Krankenpflege gestattet werde, weil dadurch, als dem Beginn eines Privatspitals, die Frequenz des städtischen Spitals und damit die Interessen der medizinischen Fakultät geschädigt würden. – Als Stadtpfarrer wurde einstimmig Herr Dr. Johann Kometer gewählt.
09.11. und 11.11.1880 – Das Servitenkloster in Volders steht schon wieder leer, nachdem die aus Preußen und Hohenzollern vertriebenen Benediktinermönche aus Beuron im Verlaufe dieses Jahres wieder abgezogen sind. Während der mehrere Jahre andauernden bewohnung durch die Benediktiner wurde das Kloster in Volders dem Verfalle entrissen und besonders der Gottesdienst in seiner reinen Liturgie wieder hergestellt.
Se. Majestät der Kaiser haben die im Stiftsarchiv von Fiecht zufällig aufgefundene, vom Erzherzog Ferdinand zugunsten seiner Gemahlin Philippine Welser ausgefertigte Schenkungs-Urkunde ddo. 3 März 1564 allergnädigst anzunehmen geruht
(Massenvergiftung.) Heute wird das Schuljahr in der Mädchen-Volksschule der Frauen Ursulinen dahier geschlossen. Als Grund dieses frühzeitigen Abschlusses der Schule werden uns zahlreiche Erkrankungen von Klosterfrauen bezeichnet – man nannte uns die Zahl von 26 – infolge von Bleizuckervergiftungen durch Getränke aus neuen Zinnbechern. Nach dem Todfall der Chorschwester Raphaela v. Mörl, welche am 15. Juni an Gedärmeentzündung im Alter von 26 Jahren verschied, wird nun derselben die Ursache zugeschrieben; s.a. 08.07. Es ist vom Kloster verschiedenes altes Zinngeschirr zum Umschmelzen in Trinkbecher – die Ordensvorschrift gestattet keine Tischgeräthe von Porzellan oder Glas – verwendet worden. War nun das alte Zinn so stark bleihältig oder ist beim Umschmelzen eine so große Legierung mit Blei vorgekommen, dass der hohe Säuregehalt, der in dem aus diesen Bechern von den Frauen genossenen Weine ärztlicherseits constatiert worden ist, in Verbindung mit dem Bleigehalt des Zinnes an der Giftbildung Schuld ist, das wird die gerichtliche Verfolgung des Falles zeigen. Vorläufig hat die Polizei die Becher bereits confisziert. Von den Frauen, welche an den Folgen dieser Vergiftung leiden, sind 10 so unwohl, dass sie das Bett hüten müssen; eine derselben war gestern zum Sterben, doch befindet sie sich heute wie alle anderen auf dem Wege der…
Restaurierung des Karmeliterinnenkirchleins. Der Entwurf rührt vom Herrn Architekten Josef Schmid der Tiroler Glasmalerei her. Trotz Ungunst der schon vorhandenen architektonischen Verhältnisse dieses Baues ist es dem Künstler gelungen, diesen Innenraum zu einem harmonischen Ganzen umzugestalten. Nicht mitnderes Verdienst gebührt dem Dekorationsmaler August Mair, dessen tüchtige Leistungen dem kunstsinnigen Publikum schon von der Kirche der ewigen Anbetung bekannt sind.
Veränderungen im Personalstand der nordtirolischen Franziskaner-Ordensprovinz
Gestern wurde an Stelle des verstorbenen Prälaten Maximilian Mayer der Konventuale und bisherige Hausmeister des Stiftes Wilten Herr Remegius Weißsteiner zum Prälaten gewählt. Derselbe ist 1842 in Pfunds geboren und seit 1873 Priester
Kritik an den neuen Fenstern der Servitenkirche; diese nehmen zu viel Licht weg; hergestellt von der Tiroler Glasmalereianstalt
Restaurierung der Ursulinenkirche durch Albrecht von Felsenburg; origineller Hochaltar, für den das Verständnis nicht so leicht zum Durchbruch kommen wird. „Über dem zierlich geformten, schlank emporstrebenden Tabernakel aus weißem Marmor baut sich der Altar in seinem bronzefarbigen Tone wie ein Triumphbogen auf.“
Altarweihe bei den Ursulinen
« StartZurück12345678910WeiterEnde »
Seite 6 von 16