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Innsbrucker Nachrichten

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Johanneskirche am Innrain

Johanneskirche am InnrainJohanneskirche 1935Johanneskirche am Innrain 2011

In der Johanniskirche am Innrain ist am Musikchore eine neue, und wie Kunstverständige versichern, sehr gelungene Orgel aufgestellt worden, welche von dem hierländischen Orgelbauer Unterberger verfertigt wurde.
Der Hochaltar der Johannes-Kirche ist ein Werk des vaterländischen Künstlers Dominikus Trenkwalder dahier, aus dessen Atelier schon so manches gediegende Wekr hervorgegangen ist. Der Künstler hat es sehr gut verstanden, den gegebenen Verhältnissen Rechnung zu tragen und dadurch ein Werk zu schaffen, das dem eleganten Spät-Renaissance-Styl der Kirche vollkommen angepasst ist. Die Ausführung des architektonischen Theiles dieses Altars, die an Genauigkeit, Präzision und technischer Vollendung auch nicht das Geringste zu wünschen übrig lässt, wurde von den Gebrüdern Trenkwalder, Kunsttischler zu Mühlau übernommen. Die Fassung des Altars stammt vom Dekorationsmaler Felder. Mögen sich noch edle Wohlthäter für die Statue des hl. Johann v. Nepomuk finden, damit die alte, ziemich schwulstige Figur durch eine neue ersetzt wird, was dem bereits begonnenen Werk die Krone aufsetzen würde
Freunde der Kunst werden auf den Seitenaltar in der hiesigen Johanneskirche aufmerksam geamcht. Es wurde nämlich von unserm bekannten vaterländischen Künstler und Bildhauer Dominikus Trenkwalder zu dem bereits vorhandenen Bilde der immerwährenden Hilfe ein dem Style der Kirche entsprechender Altar entworfen, der mit den Statuen des hl. Josef und des hl. Alphonsus als Kirchenlehrer geziert ist. Die Tischlerarbeiten zu demselben stammen von der bekannten Firma der Gebrüder Trenkwalder, Künsttischler in Mühlau.
(Ein Kunstwerk in Gefahr.) Das schöne Freskogemälde an der Portalwölbung der Johanneskirche erfüllt den Beschauer mit gerechter Besorgnis (Feuchtigkeit droht das Gemälde zu zerstören) … Adolf Pichler schreibt über dieses Fresko: „Wenn die Zeit nicht zu sehr drängt, mache ich stets vor dem Portal der Johanneskirche einen kleinen Halt, um dem Freskogemälde von Schöpf einen flüchtigen Blick zuzuwerfen. Dieser tüchtige Tiroler Maler, dem auch Goethe ein Wort der Anerkennung widmet, ist jetzt fast der Vergessenheit anheimgefallen; jenes Bild jedoch, in kräftiger, frischer Weise einen Engelsturz darstellend, würde ihm gewiss einen Platz in der Kunstgeschichte sichern, wenn es nicht zu Innsbruck stünde, wo es niemand sucht. Die ausgezeichnete Technik desselben kann beweisen, dass in Tirol die Freskomalerei stets blühte, und da Schöpf 1822 starb, nicht erst in der Villa Massimi neu erfunden zu werden brauchte.“ (Anm. Verlust!)