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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Der Prozess des Räubers Heigl vor dem Schwurgerichte zu Straubing; s.a. 02.08., 14.08., 19.08., sowie 28.08. und das Urteil am 31.08.
In der Pfarrkirche in Kundl wird ein empörender Kirchendiebstahl verübt (Monstranz entwendet); s. a. 15.11.
Zwischen Amras und Wilten wird ein alter Taglöhner mit einer Hacke verletzt; dem Vernehmen nach stammen die Täter aus Zirl; eine Meldung über das Ableben des Taglöhners, wird später widerrufen; s.a. 28.10. und ff.
Heute nachts wurde auf der Innbrücke Herr Josef Ostermann, 53 Jahre, vormals Buchdruckereibesitzer hier, in bewußtlosem Zustande und aus zwei Stichwunden blutend gefunden und in das Stadtspital übertragen, wo derselbe gegen 3 Uhr morgens verschied; s.a. 04.12. das Begräbnis und die Meldung von der Verhaftung von Verdächtigen: „Nachträglich können wir mittheilen, dass die der Tat Verdächtigen (italienische Handwerksgesellen) mit denen Herr Ostermann am Abend vor seinem Tode in einem Wirthslocale in Streit gerathen war, schon am anderen Morgen gefänglich eingezogen worden sind.“
Rosza Sandor (Biographie eines Bösewichtes)
Unseren Lesern ist wohl noch der gräuliche Raubmord im Gedächtnis, welcher von einem Schneider aus Baiern, namens Karl Lang, an der ledigen Johanna Lumper in Stockach im Lechtal im Dezember d. v. Jahres verübt wurde. Dem Raubmörder gelang es über Innsbruck nach Baiern und von dort nach Baden zu entrinnen. In Karlsruhe endlich erreichte den Flüchtigen die Hand der Gerechtigkeit, und derselbe wurde nun von dort von zwei baierischen Gendarmen abgeholt und nach München gebracht.
Ein in der Silzer Gegend berüchtigter Dieb, den man bei 20 Einbruchsdiebstählen, die innerhalb weniger Monate in der dortigen Gegend vorfielen, zuschreibt, wurde endlich erwischt und unter Schloß und Riegel gebracht.
Vorgestern zwischen 9 und 19 Uhr nachts suchte man in der Wasserleitung am Ursulinengraben nach der Leiche eines Kindes. Zur besagten Studne wollte nämlich jemand in der Nähe des Spitalsgebäudes bemerkt haben, wie ein unerkanntes Weibsbild die Balken der Wasserleitung öffnete und etwas, das einem neugebornen, in Windeln eingewickelten Kinde gleichsah, hineinwerfe. Ein kurzes Geschrei und Gepätscher des Wassers, und die Tat war gethan und die Thäterin entwischt. Auch Nachforschungen nach dem Kinde blieben erfolglos.
Auf dem Wege von Lienz nach Amlach wurde ein Mütterchen von 60 bis 70 Jahren von einem jungen Burschen angefallen und sodann in einen Wiesenwal geworfen, wo sie später todt aufgefunden wurde.
Auf der Gallwiese wird ein Skelett entdeckt (vermutllich eine entlaufene Geisteskranke aus dem Stadtspital)
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