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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Aus Volders berichtet man einen frechen Kirchenraub. Zwischen dem 10. und 12. d.Mts. ist aus der Klosterkirche Volders die silberne Monstranz, deren Luluna mit Brillanten besetzt war, gestohlen worden; auch das „Sanktissimum“ war im Tabernakel nicht mehr zu finden; allgemeine Entrüstung herrscht über dieses Verbrechen.
Aus Ellmau im Unterinntal wird eine schauderhafte Tat erzählt, wie man sie, Gott sei Dank, in unserem Tirol nur selten zu hören bekommt (der Raubüberfall war allerdings nur vorgetäuscht s. a. 16.02.)
Gestern wurde am oberen Stadtplatz in der Ritsche die Leiche eines neugeborenen Kindes aufgefunden; die Mutter wird ausgemittelt und zu 2 Jahren Kerker verurteilt s. 09.05.
In Wattens soll bei einem Raufexcess letzten Sonntag ein Arbeiter der dortigen Papierfabrik eine Stichwunde erhalten haben und an deren Folgen bereits verstorben sein
Gestern abends 6 Uhr kam ein schwerbeladener Güterwagen von 4 Pferden gezogen, ohne Fuhrmann beim Neuhauserwirth in Wilten an. Es wurden sogleich Leute ausgesandt, den vermissten Fuhrmann Hämmerle von Lustenau zu suchen, und wurde derselbe oberhalb des Reselehofes ermordet und seines Geldes beraubt abseits der Straße liegend gefunden.“ s. a. 30.11. „Am Mord scheinen drei Individuen betheiligt gewesen zu sein. Ein Bauernmädchen aus dem Mittelgebirge war desselben Weges und durch Geschrei und Lärm erschreckt und aufmerksam gemacht, zufälligerweise Zeuge dieser Gräuelthat. Der Mord geschah nicht durch einen Stich, sondern durch einen ganz in der Nähe des Ermorderten losgefeuerten Schuss mit gehacktem Blei.“ Siehe weiters die Meldungen vom 10.12. („Die Ausforschungen des Gerichtes in Betreff des jüngst vorgefallenen Raubmordes haben noch kein anderes Resultat gebracht, als einen großen Aktenstoß“) sowie vom 25.02. und 17.03.1864 über die Ergreifung des Täters in Lana und sein Überführung nach Innsbruck.
Am Neujahrstage während des Hauptgottesdienstes ist im Pfarrwidum in Völs eingebrochen und ein halbes Dutzend Messer und Gabeln um 1 ½ fl. in Geld gestohlen worden
Raubüberfall in Reith bei Kitzbühel. Über den Täter konnte bisher nichts in Erfahrung gebracht werden
Wie man sich hier erzählt, wurde vorgestern ein Fuhrknecht des Wirthes Herrn Stadler bei Matrei in der Nähe der Heilig-Geist-Kirche erstochen gefunden; s.a. 24.03. Der Thäter wird ausgeforscht und in Haft genommen.
In der Nähe von Kitzbichl (Kitzbühel) wurde am 2. d. Mts. von einem dort stationierten Gendarmen ein berüchtigter Dieb aufgegriffen. Während der Eskorte nach Kitzbichl brachte er ihm meuchlerisch vier tödtliche Messerstiche bei. Trotz der Verwundung rang der Gendarm mit dem Verbrecher und überwältigte ihn, sodass der letztere todt auf dem Platze blieb. Der Gendarm wurde ins Spital nach Kitzbühel gebracht, wo er dem Tode nahe ist.
In Hippach wird eine Monstanz und silbernes Ciborium entwendet; der Täter gelangt mit einer Strickleiter in das Presbyterium
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