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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Diebstahl in der Wallfahrtskirche in Absam
Die Tiroler Stimmen berichten aus Völs (bei Innsbruck), 8. Februrar: Gestern früh wurde in dem nahen St. Blasiuskirchlein die Monstranz mit echter Reliquie des hl. Patrons gestohlen. Die kleine Monstranze ist bloß kupfern und vergoldet, also von keinem beträchtlichem Geldwerthe: desto unliebsamer ist das Abhandenkommen der hl. Reliquie, welche aus der uralten Abtei Montis St. Blasii hieher geschenkt worden ist und sich kaum ersetzen lässt. Sollte der Dieb wagen, dies geraubte Heiligthum irgendwo im Inlande zum Verkauf anzubieten, so diene zur Kenntnis, dass die Monstranze etwa 15 Zoll hoch ist und um das Kristallglas eine versilberte Filigranarbeit hat, die mit mehreren böhmischen Glassteinen besetzt ist. Die Reliquienkapsel bildet ein Herz von 3 Zoll Höhe und gleiche Breite, rückwärts mit einfacher Handhabe, und ist zu den beiden Seiten charnierartig eingerichtet, um mittels eines Stiftes an der Monstranze befestigt zu werden. Insbesonders trägt der Fuß der Monstranze inseits die freilich nur schwach eingravierte Inschrift: "Ad Eccl. s. Blasii in Völs." Von fernerem Belang möge sein: dass derselbe Dieb sich auch ein neueres Votivtäfelchen – den hl. Erzengel Michael auf Papier in einfacher Goldrahme sammt Glas annexierte
Tödliche Auseinandersetzung zweier Eisenbahnarbeiter in Wilten
Wie die Innzeitung vernimmt, fand in Natters eine Rauferei zwischen Bauernburschen und Eisenbahnarbeitern statt, welche einen Ball abgehalten haben.
In Landeck kommen in letzter Zeit Stückchen vor, die man sonst nur bei den Scharnitzern sucht (Raufhändel). Voriges Jahr hat eine Rauferbande einen Burschen derart geschlagen, dass er in Folge der Misshandlung gestorben ist. In letzter Zeit wurde einem Burschen ein Finger abgebissen. In früherer Zeit hätte man solche Raufer und Beißwürmer einfach zum Militär abgestellt und sie eienm guten Korporal zur Zähmung übergeben. Noch früher, als es keine Militär-Erziehungsinstitut gab, hätte man dem Raufer einen Prügel an den Fuß und dem Beißer einen Maulkorb angeschnallt. Jetzt ist die Zeit so human geworden, dass man lieber Zähne beißen und schlagen, als die Freiheit eines Einzigen beeinträchtigen lässt. Thema des Unterhaltungsblattes: Fettgift, Fleischgift, Wurstgift, Fischgift (verdorbene Lebensmittel)
In Prutz fiel vorige Wochen ein 5-jähriger Knabe, welcher am Ufer spielte, in den Inn und ging in den Wellen zu Grunde. In Rietz wurde am 18. d. Mts. die Leiche eines Mannes aus dem Wasser gezogen, welche vor 14 Tagen bei Karres den Tod im Inn suchte. Der Verunglückte ist von Karrösten und soll längere Zeit an Irrsinn gelitten haben
Wie die Schützenzeitung meldet beginnt am 15. d. M. bei dem hiesigen Landesgerichte die Schlussverhandlung gegen die wegen Hochverrath in Untersuchung gestandenen 32 Italiener. Der in Schwaz, Rattenberg und Kufstein in Verhaft gelegene Theil derselben ist bereits eingetroffen. Die Schlussverhandlung wird wengistens 14 Tage in Anspruch nehmen und hinter verschlossenen Thüren stattfinden. (Ergebnis siehe 12.06. d. J.)
Im Zillertal ist neulich eine Weibsperson von einem eifersüchtigen Liebhaber, einem italienischen Arbeiter mit sieben Messerstichen lebensgefährlich verletzt worden
In der Nacht vom Montag auf den Dienstag wurde in Hall ein Bursche von 22 Jahren bei einer Rauferei mit einem Messerstich derartig verwundet, dass sein Tod augenblicklich eintrat. Der Täter befindet sich in Gewahrsam
Am Gemüseverkaufsplatze am Ursulinengraben werden zwei Taschendiebe dingfest gemacht
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