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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Als vor einigen Tagen der Maurer N. von Westendorf, Pfarrei Perach, abends von der Arbeit nach Hause kam und im Zimmer angelangt, Licht machen wollte, entfiel ihm das kaum an der Wand entzündete Streichhölzchen. Diesem Umstand rettete dem Mann das Leben, denn in demselben Augenblicke, als er sich bückte, um das Hölzchen aufzuheben, krachte durch das Fenster ein Schuss über ihn, der ihn mit einer ganzen Flut von Glassplittern bedeckte, ihm aber aufrecht stehend, mitten durch den Leib hätte gehen müssen. Der muthmaßliche Täter, schon seit langem ein Feind des Maurers, ist bereits gefänglich eingezogen.
In der Nacht vom 16. auf den 17. l. Mts. wurde von einem Kruzifixe in der untern Sillgasse zwei hölzerne Figuren, die Mutter Gottes und den hl. Johannes vorstellend, gestohlen. Die gedachten Figuren werden zwar nur auf 8 fl. bewertet, sollen aber ein Alter von über 200 Jahren haben.
Gestern nachts fand in St. Jodok bei Stafflach ein arger Exzess statt. Bei dem Schmidwirthe daselbst wird bei einer Auseinandersetzung ein deutscher Eisenbahnarbeiter erstochen
Kriminalstatistik der Stadt Innsbruck für den vergangenen Monat
Aus der Innsbrucker Kriminalstatistik: Wegen Obstdiebstahl wurden zwei unmündige Knaben polizeilich abgestraft, sechs der häuslichen Züchtigung überlassen.
Tödlich endende Messerstecherei unter italienischen und krainischen Eisenbahnarbeitern im Sprengerwirtshaus in Gries a. Br.
Schwaz: Ein Metzger aus Hopfgarten wird im Gasthaus zur Rose nach einem Wortwechsel von einem aus Fließ gebürtigen, derzeit in Stans wohnhaften Schustergesellen mit einem Tischmesser niedergestochen. Der Meister des Täters war mit am Orte des Verbrechens anwesend und trank noch gemüthlich seinen Brandwein aus und ging nach Hause wie sein Geselle.
Kriminalstatistik der Landeshauptstadt Innsbruck
Exzess in der ansonsten stillen Thalgemeinde Söll: Es erschien am Abend des 6. Dezember unerwarteter Weise von der Nachbargemeinde Ellmau eine ausgelassene Rotte von 70 – 80 Burschen und hielt in nicht ganz sauberer, man möchte fast sagen, unsittlicher Weise, eine widerrechtliches sogenanntes Sittengericht. Damit nicht zufrieden, dass man einzelne Personen durch obscöne Darstellung und marktschreierischer Erklärung an den Pranger stellte, wurde auch der Priesterstand in den Koth gezogen. Dass diese rohen Burschen auch ausgezogen seien, in der friedlichen Gemeinde Söll Raufhändel anzufangen, haben sie zum Schlusse dieses Spektakels offen kund gegeben. Es soll dieser Tumult beinahe das Ansehen des im bairischen Gebirge beliebten Haberfeldtreibens gehabt haben
In Amras wurde gestern ein Bauernknecht beim Seewirth durch Messerstich lebensgefährlich verletzt
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