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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Schulgebäude

Pädagogium

Ihre Majestät die Kaiserin Karolina Augusta, die unermüdliche Wohltäterin, hat 100 Gulden für den Bau des Mötzer Schulhauses gespendet
Bürgerausschuss: Der Neubau eines Schulhauses in der Vorstadt von St. Nikolaus wird beschlossen. Das neue Schulhaus soll gegenüber der Kirche an Stelle des dermaligen Gartens der Kinderbewahrungsanstalt zu stehen kommen. In demselben soll auch eine Rettungsanstalt für verwahrloste Kinder errichtet werden; s.a. 13.07. „Bekanntlich haben die Herren Gebrüder Huter jun. den Plan zu diesem Neubau entworfen. Man ist überzeugt, dass jener Theil Innsbrucks durch diesen Prachtbau eine Zierde erhält, um welche ihn sogar das größere Innsbruck dieseits des Inns beneiden könnte [Bp. 77 KN 549 1/2 EZ 589 II, Innstraße 38]
Die kirchliche Einweihung des neuen Schulhauses zu St. Nikolaus hat am 17. ds. Mts. stattgefunden. Nach beendetem Hochamte und Te Deum begaben sich die festlich gekleideten Kinder mit ihren Fähnlein, die hochw. Geistlichkeit in ihrem Ornate, der Herr Bürgermeister und die Magistratsräthe nebst zahlreicher Vertretung der Pfarrgemeinde prozessionsweiße unter Pöllerknall und Glockengeläute von der Kirche in das mit Flaggen verzierte Schulhaus.
Neubauten in Innsbruck: Das Baugerüst verdeckt nurn nicht mehr die Facade des neuen städtischen Schulhauses, dessen Außenseite nahezu vollendet ist. Innsbruck ist um einen schönen Bau reicher; die edle Gliederung der Facade und das richtige Maßhalten mit der Ornamentik an derselben, dürfte nicht ohne Einfluss auf andere Neubauten sein. Es ist dies der erste Versuch sich von dem kasernenartigen Style, der sich seit geraumer Zeit eingebürgert hat, zu lösen.Von besonders schöner Wirkung ist der Giebel nach der Zeichnung des berühmten Wiener Dombaumeisters Schmidt. In derselben wird eine transparente Uhr eingesetzt werden, im Verhältnis zur Größe des Giebels dünken uns aber die beiden Eckthürmchen etwas zu klein. Das Innere des Hauses bietet prächtige Räumlichkeiten für eine Schulde und der Saal im obersten Stockwerk, der zu einer Kapelle eingerichtet wird, dürfte in der ganzen Stadt seines Gleichen suchen. Das ganze Haus, auch die Kapelle nicht ausgenommen, wird mit Luftheizung geheizt
Als zweiter Tagesordnungspunkt wird vom der Bau einer Industrie-Schule und einer Kleinkinderbewahrungsanstalt am Inquai auf städtischem Grund unterhalb des ehemaligen Strafhauses beschlossen
Über das Schulhaus in Mariahilf sagt das städtische Bauamt, dass bei dem gänzlich unbrauchbaren Zustande des bisherigen Schulhauses an Stelle desselben ein Neubau mit zwei Etagen aufgeführt werden müsste, welcher jedoch wegen des beschränkten Raumangebotes nur für 5 Schulsäle und der Dieners-Wohnung Platz böte; die Kosten würden sich auf 19.492 fl. belaufen. Diese Summe, mit der doch nur Halbes erreicht würde, müsste überdies in ein Gebäude hineingesteckt werden, das nicht einmal der Stadt gehört, denn es wurde von Frl. Mayrhofer testamentarisch nur so lange der Pfarrgemeinde zur Verfügung gestellt, als es zu Schulzwecken verwendet wird. [] Es ist vor allem auch daran zu erinnern, dass es nach den neuen Schulgesetzen keine Pfarrschulen mehr gibt, d.h. der Schulsprengel hat sich nicht nach dem Pfarrsprengel, sondern nach den Grenzen der Gemeinden zu richten. Die Ortsgemeinde hat die Sorge für die nothwendigen Volksschulen zu tragen und es fällt sohin die Sorge für den Unterricht der schulpflichtigen Kinder in der gesamten Gemeinde Hötting dieser letzteren anheim. [] Wahr ist, dass die vor dem Jahre 1852 vereinigte Schule in der Nähe des Sternwirthshauses nicht entsprach; sie war aber damals eben in einem für Schulzwecke nicht im Entferntesten geeigneten Lokale untergebracht und die Trennung vollzog sich…
Noch einmal zum Schulstreit: „Wenn die Bewohner des Stadttheils Mariahilf einen Blick auf ihre gegenwärtige Schule werfen, wo Knaben und Mädchen beisammen in 3 dumpfen, niedrigen Zimmern eingepfercht und aneinandergepresst ohne Möglichkeit einer freien Bewegung sitzen, so wird ihnen der Vortheil nicht entgehen, der für ihre Kinder aus der Vereinigung der beiden Schulen erwächst und sie werden ihnen darum gerne den täglichen Spaziergang nach St. Nikolaus gönnen.“
Bericht des R. v. Schullern über die Verhandlung mit der Regierung wegen des Realschul-Neubaues
Dermalen wird der Säulengang im Gymnasialgebäude (Theresianum) einer Renovation unterzogen. Die Marmorplatten, mit denen die Säulen und Gesimse bekleidet sind, werden neu poliert und zusammengefügt. Der bisherige Ziegelboden wird durch einen solchen aus Cement ersetzt werden. Von der beabsichtigten Reperatur des Thurmes der Franziskanerkirche muss abgegangen werden, das sich herausstellte, dass derselbe zum größten Theil nur aus Mauerwerk und nicht durchaus mit Steinquadern erbaut ist. Übrigens wird der Thurm mit einer Uhr versehen werden und eine neue Tünche könnte auch nicht schaden und wäre eine solche auch für die gegen den Franziskanergraben gehende Facade der Kirche angezeigt. Die Kirche selbst wird mit neuen Fenstern ausgestattet werden.
Sitzung des Bürgerausschusses:  Anton Ritter v. Schullern erstattet Vortrag über den beabsichtigten Bau des Schulhauses in Dreiheiligen.
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