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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Vom Künstler Hanns Brunner, dessen herrliche Landschaft „Schützenheimkehr“ in der letzten stattgehabten Ausstellung so allgemeinen Beifalls erfreute, sind gegenwärtig im Ferdinandeum wieder zwei neue Gemälde zu sehen; (Weinlese in Südtirol und Parthie am Achensee). Man hört, dass beide Bilder in Privateigentum übergegangen sind
Im Ferdinandeum ist gegenwärtig bis nächsten Donnerstag ein neues Altarblatt von Hellweger ausgestellt. Dasselbe (den hl. Sebastian vorstellend) ist für die Kirche in Mils im Oberinnthal bestimmt.
Im Auslagenfenster der J. Groß´schen Kunsthandlung erregt eine photographische Aufnahme des neuen Hochaltars in der Frauenkirche zu München, welches plastische Kunstwerk einen tirolischen Künstler, unseren berühmten Landsmann J. Knabl zum Schöpfer hat, allgemeine Bewunderung
In Möst´s Auslagenfenster werden die Holzschnittbilder „Die 7 Todsünden“ von Eduard Ille (hier bekannt durch seinen Text zu M. Nagillers Oper „Friedrich mit der leeren Tasche“) präsentiert
Vom jugendlichen Künstler Franz Unterberger ist im Ferdinandeum eine neue vollendete „norwegische Landschaft“ ausgestellt
Im Ferdinandeum ist ein neues Altargemälde von Hrn. Professor Jele ausgestellt. Dasselbe stellt die Übergabe der Schlüssel an Petrus vor ist ist für die Kirche zu Kössen bestimmt. Weiters ist im Museum ein kleines Bild von August v. Wörndle ausgestellt; Jakob und Rachel am Brunnen darstellend.
Se. Majestät der Kaiser hat dem Maler Herrn Blaas, Tiroler Professor an der Malerakademie in Venedig, welcher sich durch die Ausschmückung der neuen Altlerchenfelder Kirche hervorragende Verdienste erwarb, die Ausführung und Oberleitung aller Malereien in dem großen Waffenmuseum des k.k. Arsenals mit dem Bedeuten übertragen, dass derselbe über die Anordnung und Ausführung aller daselbst herzustellenden Fresko-Malereien selbständig und ohne Einwirkung eines Komités zu entscheiden habe. Professor Blaas hat sich kontraktlich verpflichtet, die Ausschmückung des Waffenmuseums durch Schlachtengemälde und allegorische Bilder binnen zehn Jahren zu vollenden,und hat an die Fresken der großen Kuppel bereits die letzte Hand angelegt.
Vom Maler Arnold (Vater) ist im Ferdinandeum über einige Tage ein neu vollendetes Altargemälde ausgestellt. Dasselbe stellt den Tod des hl. Martinus vor und ist für die Kirche zu Fößlach im Pusterthal bestimmt
Unser Landsmann, der Mahler Mahlknecht, hat die Cartons für zwei Altarblätter nach Kärnten vollendet; das eine stellt den hl. Josef als Beschützer der Waisen, das andere Mariä Himmelfahrt dar
Vom Hrn. Edmund Wörndle sind im Ferdinandeum zwei Ölgemälde ausgestellt, - es sind dies zwei Landschaften aus Palästina, der Berg der Versuchung und die Stadt Tiberias
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