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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Triftholz aus dem Inn
Die heuer vollendete neue Arche längs der sogenannten englischen Anlage gibt Anlass zur Erneuerung des Gerüchts, dass mit der Zeit die Fahrstraße von der Allee oberhalb des Löwenhauses längs dieser Arche in gerader Richtung bis zur Herzog Ottostraße neben der englischen Anlage durchgeführt und die dermalige Straßenstrecke länger der letzteren als Ersatz zum englischen Garten geschlagen werden würde [Ein Vergleich des franziszeischen Katasters von 1856 und der digitalen Katastermappe zeigt uns, dass dieses Gerücht ein Gerücht geblieben ist].
Floß auf dem Inn zum Wäschewaschen: „(Wasserpolizeiliches.) Zu Nutz und Frommen des waschenden Publikums in St. Nikolaus wurde vor einigen Jahren am linken Innufer unterhalb der Überfuhr an passender Stelle ein Floß befestigt. Dieser (!) Floß ist aber für den großen Wasserstand an seiner Kette sehr kurz angehängt. Nachdem nun dieser Floß auch mit dem Inn gesunken ist, aber wegen der Kürze der Kette nicht dem Niveau des Wassers folgen konnte, so ist er mit dem Hintertheile ganz gesunken, während das Vordertheil wie ein Wrack aus dem Wasser herausstehet. Da für´s erste solchergestalt dieser Floß ganz versanden muss, so wäre es von Seiten unseres Magistrats, welcher den Schlüssel zu dieser Kette wohl verwahrt, in jeder Hinsicht gut, wenn sich derselbe dieses Floßes erbarmen und etwas länger aufhängen möchte
Bau einer Arche am linken Innufer bei St. Nikolaus
Von Zirl ist seit einiger Zeit eine Überfuhr über den Inn errichtet, wodurch der Weg nach Kematen, der früher über den sogenannten „reißenden Ranggen“ zu nehmen war, um eine kleine Stunde abgekürzt wird. Beim Adlerwirth in Zirl biegt der Steig dazu ab
Die neue Überfuhr neben dem Schießstande ist seit Freitag schon in Tätigkeit
Je mehr zur Regulierung und Verschönerung des Inn-Flussbettes durch die Aufführung von gemauerten Uferarchen geschehen ist und noch geschieht, desto unangenehmer fallen die Schuttkegel auf, die sich an verschiedenen Stellen der Archen befinden.
Eissprengungen: Da in Folge des anhaltenden Tauwetters zu befürchten stand, dass die vom Holzrechen aufwärts angesetzten Eismassen in Bewegung kommen und durch Aufstauung des Inns eine Überschwemmung der Stadt verursachen könnten, so wurden gestern Eissprengungen mittelst Dynamit vorgenommen, wobei Patronen benützt wurden, die bis zu 2 Pfund des genannten Sprengpulvers enthielten.
Wie schon erwähnt, hat unser Holzrechen Sonntag nachts durch das auf einmal massenhaft angeschwemmte Triftholz eine Beschädigung erlitten, indem ein Joch zerrissen wurde. Heute nachts ist neuerlich eine große Quantität des in so großer Masse angehäuften Triftholzes weggeschwemmt worden und waren die Leute in St. Nikoluas zahlreich mit Auffangen desselben beschäftigt; s.a. 11.10. u. 16.10.
Aus aktuellem Anlass wird gemeldet, dass in Rattenberg der Umstand, dass sich an dem Innquai hinter der Stadt kein Geländer befindet, schon 7 Menschenleben gefordert hat.
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