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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Armendirektion und Naturalverpflegestationen

Der Erlös für die Neujahrsentschuldigungskarte der Stadt Innsbruck (Bildnisse des Kaisers und der Kaiserin, eingefasst in ein sinnig komponiertes allegorisches Tableau) ist für den städtischen Armenfond bestimmt.
Revision der Armenstatuten
Aufruf der Armendirektion
Das Institut der städtischen Armenpflege: Wir glauben zur Ehre der Landeshauptstadt besonders erwähnen zu müssen, dass im Bereiche der administrativen Wirksamkeit unseres Magistrats der Unfug des Gassen- und Häuserbettels, der jedermann Tag für Tag eine wahre Last war, von Jahr zu Jahr sich vermindert und jetzt beinahe aufgehört hat
Die städtische Armendirektion.
Die Kosten der Armenversorgung in Innsbruck
Aus der städtischen Armenkanzlei
s. a. 10.01.1895.  Naturalverpflegsstationen zur Versorgung von arbeits-, subsistenz- oder mittellosen, jedoch arbeitsfähigen Reisenden ab dem 18. Lebensjahr
s. a. 09.10.1896 – Die Reform der Armenpflege in Innsbruck; städtischer Armenrat und Bezirksvorsteher, Armen- und Pfelgebezirke, Armenvater („Die älteste Wohltätigkeitsanstalt in Innsbruck war das Stadtalmosenamt. Im 13. Jahrhundert enstanden zwei religiöse Bruderschaften zur Unterstützung Notleidender. Im Jahre 1350 übergaben sie ihre Fonds dem Stadtspital, bei dem nunmehr die Versorgung der Kranken mit jener der Armen vereinigt wurde. Seit 1604 erhielt der Stadtalmosenfond vom Erzherzog Maximilian jährlich 10 Pund Perner. Für arme Weiber finden wir vom Jahre 1698 eine Stiftung von 1475 fl. Im Jahre 1679 nahm der Magistrat eine Zählung der Armen vor, um deren Lage zu prüfen. Die Armenversorgung wurde in dieser Periode hauptsächlich durch die neugegründeten Klöstern unterstützt. Die Witwe Ferdinands II., Erzherzogin Anna Katharina, stiftete 1607 das Regelhaus und das versperrte Kloster (später Klosterkaserne, jetzt SOWI), 1619 das Servitenkloster, welche die Verpflichtung übernahmen, den Armen Speise, Trank und Geld wöchentlich auszuteilen. Das Regelhaus hatte stiftungsgemäß alle Sonnabende und Feiertage 3 Armen die sogenannte Frauentafel und 12 Kreuzer zu reichen und täglich 14 armen Studenten Suppe und Brot zu verabfolgen. 1783 ging mit der Aufhebung des Klosters diese Verbindlichkeit an den Religionsfonds über, der der Armenkasse jährlich 865,45 fl R.W. zahlte. Für die 14 Studenten wurden verhältnismäßige…
Armenbeschenkung an den Humanitätsanstalten der Stadt
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