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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Volksküche

10 Jahre Volksküche in Innsbruck; s.a. 20.09.1898
Volksküche (existiert in Innsbruck seit 1875); Teestube, Wärmestube; s.a. 13.10. zweite Volksküche und arme Schulkinder-Aussspeisung; s.a. 21.10.
25jährige Gedenkfeier der hiesigen Volksküche; s.a. 05.06.
Debatte im Innsbrucker Gemeinderat über die Volksküche und das Volksbrausebad; s.a. 09.12. Sanierung der finanziellen Verhältnisse des Eislaufvereins
Zum Neubau einer städtischen Volksküche
Schließung der städtischen Volksküche in der Herrengasse. – Es waren Gründe vorhanden, die diesen Schritt zur zwingenden Notwendigkeit machten. Nach Wiedereröffnung der Anstalt im 1. September, wird das Verbleiben daselbst nur mehr von kurzer Dauer sein, da man hofft, bis anfangs November d. Jahres mit dem vom Gemeinderat beschlossenen Aufbau der Schlachthalle, in welchem die Volksküche ein neues Heim erhalten wird, fertig zu werden. Die jetzige Volksküche soll nach innerer Umgestaltung ein Asyl für Obdachlose werden.
Zum Neubau der Volksküche wäre noch nachtzutragen, dass dieser nach den Plänen und unter der Leitung des Herrn Stadtbaurates Ing. Franz Tochtermann ausgeführt wurde. Der Neubau, welcher sich über der bestehenden Schlachthalle erhebt und sich dem Gesamtbau des Fleischbankgebäudes harmonisch einfügt, ist allen modernen Anforderungen entsprechend eingerichtet. Er besitzt eine feuersichere Decke, die Träger und Säulen sind in Beton-Eisen nach dem System Hennebique hergestellt. Selbstvertändlich sind auch die Kocheinrichtungen nach modernstem System eingerichtet worden, der prächtige Herd ist mit Papinschen Kochtöpfen ausgestattet. Die neue Volksküche ist elektrisch beleuchtet, die Heizung ist elektrischen Warmwasserheizung nach dem System Tochtermann, welches die erste derartige Anlage unserer Stadt ist
Von dem Zeitpunkte der Übersiedlung der Innsbrucker Volksküche aus dem alten, kleinen Gebäude in der Herrengasse in die Räume über der Schlachthaushalle ist ein neuer erfreulicher Aufschwung dieser menschenfreundlichen Einrichtung zu verzeichnen. Hohe, lichte und weite Räume, die sich durch ihre Einfachheit und mustergültige Reinlichkeit auszeichnen, dienen nun den Minderbemittelten als behagliche Speisestätte. Um einen sehr billigen Preis erhalten sie hier schmackhaft zubereitete Speisen in mannigfacher Auswahl und mehr als ausreichender Menge
(Kochen nach dem Manometer – Kochgeschirre.) Die im Auftrag des Präsidiums des Landes- und Frauenhilfsvereines vom Roten Kreuz von Herrn Hofrat Dr. Löbisch geleitete Vorführung des Kochens nach dem Manometer und der Speise-Transportgeschirre (System Dr. J. Kühn) hat gestern Nachmittag mit der Zustimmung des Bürgermeisters in der Volksküche stattgefunden. Die Probeabkochung mit dem Manometer-Kessel wurde von der vom ersten Wiener Volksküchenverein zur Erläuterung des genannten Verfahrens und zur Vorführung der Apparate hierher entsendeten Wirtschafterin Frau Baumann besorgt. Die mit dem Manometer gekochten Speisen wurden 5 Stunden in den Transportgeschirren aufbewahrt und dann den Anwesenden zum Kosten vorgesetzt. Allgemein fand man diese gut zubereitet und schmackhaft