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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Passionsspiele

Passionsspiele in Brixlegg 1903

Passionsspiele in Vorderthiersee.
Die große Oberammergauer Passions-Vorstellung im Redoutensaal („ausgeführt mit lebenden Personen“) finden beifälligste Aufnahme.
Der Andrang Schaulustiger zu den Passionsvorstellungen des Herrn Direktor Schneider war letzten Sonntag so groß, dass mehr als 200 Personen im großen Redoutensaale keinen Platz mehr fanden. etc. siehe auch 08.04.; zu Ostern in ganz Europa unaufhörlich Regen, Schnee und Kälte
Die gestrige Aufführung des Passionsspieles in Brixlegg war von bestem Erfolge gekrönt durch die fast tadellose Mitwirkung der aus fast 300 Personen bestehenden vorstellenden Mitglieder sowohl, als auch hauptsächlich durch die prachtvolle Ausstattung der von Herrn Fumagalli jun. beigestellten Costüme, welche allgemeinde Bewunderung erregten und viel dazu beitragen werden, den Aufführungen des Passionsspieles einen immer größeren Aufschwung zu verleihen; s.a. 30.06. Die vorgestrige Aufführung war so stark besucht, dass das Gebäude bei weitem nicht alle Zuschauer fassen konnte. Viele, die aus Bozen und Brixen eigens hergekommen waren, um das Passionsspiel zu besuchen, mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen. In Rücksicht auf diesen ungeheuren Andrang von Schaulustigen wollte die Gesellschaft gestern die Darstellung des Passionsspieles wiederholen, erhielt aber vom fürsterzbischöflichen Ordinariate in Salzburg nicht die telegraphisch erbetene Erlaubnis dazu. Die Leute im vollgepropften Theater klager sehr über die Hitze und Durst. Es wurde schwer vermisst, dass während der Darstellung kein Wasser zu erhalten war; s.a. 04.07.
Passionsspiel und Vergnügungszug von Bozen nach Brixlegg; das Spiel selbst muss Kritik einstecken (s.a. den Bericht über den Besuch des Statthalters vom 18.08.)
Vorletzte Passions-Darstellung im Redoutensaal. J.B. Schneider, Vorstand des Passionsspieles aus Altbaiern  
Passionsspiel in Erl
Das Passionstheater in Brixlegg wird neu adaptiert, sodass auch die Zuschauer gegen die Ungunst der Witterung gesichert sind. Die Dekorationen sind vom Maler Bartinger neu und sehr gut gemalt worden
(Passionsspiel in Brixlegg.) Ich erlaube mir Ihre werthen Leser schon jetzt auf die manigfachen Anstrengungen aufmerksam zu machen, welchen sich die Unternehmung und Gesellschaft des großen Passions-Theaters freudig unterzieht, um in den Sommermonaten 1873 nach nach 5jähriger Pause die dramatisierte Darstellung des „Versöhnungsopfers auf Golgotha“, die schon 1868 so großen Beifall der Zuschauer aus Nah und Fern sich erfreute, in möglichst vollkommener Weise zu wiederholen. Mehrfache Umstände erleichtern in der Zwischenzeit dieses achtbare Streben. Durch den persönlichen Besuch von Oberammergau 1871 wurden hochschätzbare Erfahrungen gemacht, die heuer in Brixlegg verwerthet werden; der Ankauf der rühmlich bekannten vormals Fumegalli´schen Theatergardarobe für 4.000 fl. setzt die Brixlegger in den Stand, in Bezug auf Kostüme es mit jeder Gesellschaft aufzunehmen. Am Theatergebäude wurden Vergrößerungen und an der Bühne sehr entsprechende Veränderungen vorgenommen und die neuen Dekorationen Bartingers werden gewiss den vollen Beifall jedes Kenners nicht ermangeln.Sind auch durch Todesfälle und Berufshalber erfolgte Domiziländerungen mehrere tüchtige Mitglieder des Jahres 1868 der nunmehrigen Gesellschaft entzogen worden, so ist es der umsichtigen Unternehmung doch gelungen, die entstandenen Lücken in einer Weise auszufüllen, welche, wie man schon dermalen aus den Proben abnehmen kann, für die diesjährigen Vorstellungen das Beste erwarten lassen. [] Die nöthigen Bewilligungen der obersten…
Der Besuch des Passionsspieles am 29. Juni war ein lebhafter und die Vorstellung eine sehr gelungene. Einer Broschüre und manchen mündlichen Äußerungen jedoch erfahrt man leider auch, dass der diesjährigen Unternehmung von mehreren Seiten in erbitterter Weise entgegengearbeitet wird, ja dass eigene Sendboten in die Landgemeinden der Umgegend mit ungünstigen und erdichteten Nachrichten über die heurige Spielgesellschaft abgeordnet wurden, um durch falsche Gerüchte dem Besuche der diesjährigen Vorstellungen möglichst Abbruch zu thun. Die absichtliche Verbreitung solcher Schadensgerüchte soll sich sogar über die Grenzen Tirols, ja sogar bis München erstreckt haben, wie am Sonntag in Brixlegg gewesene Fremde aus Bayerns Residenzstadt versicherten. Solchem unwürdigen Treiben gegenüber ist es nur rühmend anzuerkennen, dass die Brixlegger Spielgesellschaft entschlossen ist, die projektierten 17 Vorstellungen heuer unter allem Umständen zu geben, und dass es dieselbe bisher vermieden hat, gerichtliche Schritte zum Schutze ihrer Ehre in Anspruch zu nehmen; s.a. 08.07.
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