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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Tierquälerei: In einer Gemeinde des Zillerthales hat sich vor einem halben Jahre der unerhörte Fall zugetragen, dass ein Landmann seinen 27 Ziegen die Hörner samt den darunter befindlichen Schläuchen mit einer Säge knapp am Kopfe abschnitt. Bei dieser grausamen Operation waren ihm seine beiden Knechte und noch ein Dritter behilflich. Der Grund zu dieser empörenden Behandlung ist der beabsichtigte geringe Vortheil, die Ziegen in einem möglichst kleinen Stalle unterzubringen.
Peter Helbock empfiehlt sich dem Publikum zum Kastrieren, Verschneiden, Ohrenschneiden und Scheeren aller Arten von Thieren
Tiertransport auf der Eisenbahn (700 Hühner verendet)
Empörende Roheit im Gasthaus zum Grauen Bären (ein Geier wird masakriert)
Konstituierung des Tiroler Jagd- und Vogelschutzvereins in Kraft´s Veranda
Widderstoßen im Lohrerwirthsgarten in Mils bei Hall
Am 29. vergangenen Monats hielt der tirolische Jagd- und Vogelschutzverein im Saale des Ferdinandeums hier seine zweite Generalversammlung. Bei dieser Gelegenheit wurde der Antrag auf Einführung von besteuerten Jagdkarten mit 182 gegen 102 abgelehnt.
Aktivitäten des Jagd- und Vogelschutzvereins
Tierquälerei: Wie bekannt, pflegen besonders die Bauern von der Leutasch und Scharnitz, welche Brennholz zum Verkaufe in die Stadt führen, die Ochsen in das Joch zu spannen. Diese feste Einspannungsweise verhindert das arme Thier die in der warmen Jahreszeit zudringlichen Fliegen und Bremsen, welche sich an den Augen festsetzen, abwehren zu konnen, wodurch dasselbe arge Qual erleiden muss. Ein anderer Übelstand hierbei ist ferner, dass sich die durch die unebenen, steinigen Fahrwege und bedeutende Belastung des Wagens verursachten heftigen Stöße unmittelbar auf dem Kopfe des Thieres mittheilen. Bei der in der Umgebung von Innsbruck allgemein üblichen Einspannung mit Kummet und Riemenzeug ist dies vermieden und hat der ganze Körper seine freie Beweglichkeit. Die Bauern am Fuße des Wettersteingebirges suchen aber mit altbekannter Zähigkeit ihre Ansicht, dass der Ochs die Kraft im Kopfe habe, wie sie sich ausdrücken, zu vertheidigen und daher die Benützung des Joches als vortheilhafter zu bezeichnen. Der wahre Grund und die richtige Deutung liegt aber im Kostenpreise.
Tierquälerei in Vögelsberg ober Wattens (einem Maulthier beide Ohren abgeschnitten)
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