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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Unfälle mit Tieren

Gestern versetzte ein Ochs halb Innsbruck in Alarm. Dieser hatte sich auf dem Weg zur Schlachtbank beim Hofschmiedhaus selbständig gemacht und gallopierte, den Knecht nachzerrend, in die Stadt bis zur Pfarrgasse, wo er umkehrte, und durch einen Theil der Lauben zur Innbrücke und über dieselbe in die untere Innbrückenstraße rannte. Dort lief er in das Gasthaus zum goldenen Stern und wurde dort im Hof endlich gebändigt und dann neuerdings seinem unvermeidlichen Geschick zugeführt
Im Tannheimertal wurden 400 Schafe durch denWahnwitz eines Hirten über eine Felswand gejagt und fanden armselig den Tod.
In Vill wird ein Mädchen vom Gemeindestier attackiert.
Menagerie des Herrn Entress (Tiger beißt Bäckergesellen)
Maurerbauer in Wörgl von Stier getötet
Unfall durch scheuendes Pferd
Ein streibarer Hahn in Gries i. S. attackiert einen 2jährigen Knaben und fügt diesem mehrere blutende Wunden zu.
(Ein aufgespießtes Pferd.) Gester wurden in der Anichstraße zwei Pferde scheu und rannten in Richtung Spital. Vor dem Möbelhaus Brüll stieß eines mit der Brust so heftig an die Deichsel eines dort stehenden unbespannten Wagens, dass die Deichsel die Brust und fast den ganzen Körper des Pferdes durchbohrte und rückwärts am Rücken des Pferdes die Spitze der Deichsel sowie auch ein Teil der daran befestigten Brustkette fühlbar war. Das Pferd wurde an Ort und Stelle sofort getötet und dann abtransportiert
St. Jakob am Arlberg: Josef Klimmer (vulgo Steffeli) wurde gestern von einem Ochsen niedergerannt und so schwer verletzt, dass er in einigen Minuten verschied
(Todessprung eines Stiers.) Aus Matrei in Osttirol schreibt man uns unter dem 10. d. Mts.: Am höchsten Punkt der Proseggklamm, dort, wo der Weg ins eigentlichen Tauerntal einbiegt, sprang gestern ein Stier über die hier überhängenden Felsen in die einige Hundert Meter tiefe Klamm und blieb als formlose Fleischmasse natürlich tot liegen. Der Besitzer des Tieres, Franz Wibner, Beidlerbauer von Zedlach-Windischmatrei, erleidet durch das Unglück einen Schaden von gegen 400 Kronen
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